„Frauenräume schaffen, Wandel gestalten“! Mit unserer Solidaritätsaktion auf dem Odeonsplatz – begleitet von Plakaten, die die Zahl der in verschiedenen Ländern ermordeten Frauen sichtbar machen – schaffen wir einen Raum des Gedenkens, der Aufklärung und des kollektiven Widerstands. Wir haben den Mut, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen – und den Mut, nicht wegzusehen.
Dieses Projekt gibt Frauen eine Stimme. Aus verschiedenen Teilen der Welt kommen vier Frauen zusammen, um kraftvolle Texte zu präsentieren. Sie berichten von Prägungen durch Erfahrungen von Fremdheit, Gewalt und Begegnungen mit männlich geprägten Grenzen – doch sie erzählen auch von weiblicher Kraft, Mut und dem Streben nach eigenem Ausdruck.
Der Verein frau-kunst-politik e. V. hat im Jahr 2025 mit der Live-Kampagne #weiblichevorbilder eine wichtige Initiative ins Leben gerufen. Diese rückt herausragende interkulturelle Frauen aus dem öffentlichen Leben in Deutschland in den Fokus. In einer Welt, in der Erfolg und Anerkennung oft von Herkunft und Aussehen abhängen, ist es wichtiger denn je, jene Stimmen zu hören, die beweisen, dass Talent, Bildung und Durchhaltevermögen keine Grenzen kennen.
Der Dokumentarfilm „Vivi – I'm Alive“ (25:50 Minuten) ist ein Porträt von Vivi Luisa Charlotta Haggren, einer 52-jährigen Frau. Sie wurde 1974 von einem schwedischen Paar adoptiert. Doch die Adoption hat sich als unrechtmäßig erwiesen. Eltern wie Adoptivkind wurde klar: Viví ist eines der 20.000 bis zu 50.000 Babys und Kinder, die in Chile während der Pinochet-Diktatur (1973–1990) ihren Müttern unter Vorspiegelung falscher Gründe systematisch weggenommen und zur Adoption – oft ins Ausland – freigegeben wurden.
Mit unserer Solidaritätsaktion auf dem Odeonsplatz – begleitet von Plakaten, die die Zahl der in verschiedenen Ländern ermordeten Frauen sichtbar machen – schaffen wir einen Raum des Gedenkens, der Aufklärung und des kollektiven Widerstands. Wir haben den Mut, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen – und den Mut, nicht wegzusehen.