Wir laden dich herzlich zu einem partizipativen feministischen Kunst-Workshop ein. Gemeinsam schaffen wir einen geschützten Raum der Sororidad – der Solidarität unter Frauen –, in dem Kreativität auf dekoloniale Erinnerungskultur und transkulturellen Austausch trifft.
Ausgangspunkt ist eine einfache, kraftvolle Idee: Unser Körper ist unser erstes Territorium. Er ist weder Ressource noch Besitz, sondern der Ort, an dem Selbstbestimmung, Würde und Freiheit beginnen.
„Frauenräume schaffen, Wandel gestalten“! Mit unserer Solidaritätsaktion auf dem Odeonsplatz – begleitet von Plakaten, die die Zahl der in verschiedenen Ländern ermordeten Frauen sichtbar machen – schaffen wir einen Raum des Gedenkens, der Aufklärung und des kollektiven Widerstands. Wir haben den Mut, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen – und den Mut, nicht wegzusehen.
Dieses Projekt gibt Frauen eine Stimme. Aus verschiedenen Teilen der Welt kommen vier Frauen zusammen, um kraftvolle Texte zu präsentieren. Sie berichten von Prägungen durch Erfahrungen von Fremdheit, Gewalt und Begegnungen mit männlich geprägten Grenzen – doch sie erzählen auch von weiblicher Kraft, Mut und dem Streben nach eigenem Ausdruck.
Praktische Umsetzung der interdisziplinären Performance mit den Künstlerinnen. Künstlerisches Umsetzungskonzept und dramaturgischer Ablauf der interdisziplinären Performance„ Von der Wunde zur Stimme – von der Erinnerung zur Befreiung “Künstlerische Idee„ Spuren der Vergangenheit – Stimmen der Zukunft“ ist eine interdisziplinäre Performance, die Musik, Gesang, Tanz, Erzählung und visuelle Symbolik verbindet.
Der Verein frau-kunst-politik e. V. hat im Jahr 2025 mit der Live-Kampagne #weiblichevorbilder eine wichtige Initiative ins Leben gerufen. Diese rückt herausragende interkulturelle Frauen aus dem öffentlichen Leben in Deutschland in den Fokus. In einer Welt, in der Erfolg und Anerkennung oft von Herkunft und Aussehen abhängen, ist es wichtiger denn je, jene Stimmen zu hören, die beweisen, dass Talent, Bildung und Durchhaltevermögen keine Grenzen kennen.
Der Dokumentarfilm „Vivi – I'm Alive“ (25:50 Minuten) ist ein Porträt von Vivi Luisa Charlotta Haggren, einer 52-jährigen Frau. Sie wurde 1974 von einem schwedischen Paar adoptiert. Doch die Adoption hat sich als unrechtmäßig erwiesen. Eltern wie Adoptivkind wurde klar: Viví ist eines der 20.000 bis zu 50.000 Babys und Kinder, die in Chile während der Pinochet-Diktatur (1973–1990) ihren Müttern unter Vorspiegelung falscher Gründe systematisch weggenommen und zur Adoption – oft ins Ausland – freigegeben wurden.
Mit unserer Solidaritätsaktion auf dem Odeonsplatz – begleitet von Plakaten, die die Zahl der in verschiedenen Ländern ermordeten Frauen sichtbar machen – schaffen wir einen Raum des Gedenkens, der Aufklärung und des kollektiven Widerstands. Wir haben den Mut, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen – und den Mut, nicht wegzusehen.