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Lieber Hexen als Mägde! Kunstaktion zur Solidaritätsaktion am 21.11.

1 November|11:00 - 15:00
Kunstaktion zur Solidaritätsaktion am 21.11. 

Hexen statt Mägde! Kunstaktion zur Solidaritätsaktion am 21.11.

Datum Sonntag, 01. November 2026
Uhrzeit 11:00-15.00 Uhr
Ort Kunst im Turm – St. Clemens, Münchner Bildungswerk, Arnulfstr. 166, München

Moderation Katrin Richthofer und Roberta Ragonese
Thematisches Input Dr. Corina Toledo
Künstlerische Gestaltung Roberta Ragonese
Referentin Laura Castillo, Niunamenos

 

Veranstaltungsflyer HIER
Margareth Atwoods „Geschichte einer Magd“ inspiriert uns zum künstlerischen Widerspruch und weckt die Hexe in uns. Für eine Performance bei der Solidaritätsaktion wollen wir uns beide Kostüme erstellen, um uns dort von Mägden zu Hexen verwandeln zu können… Wir wollen die Geschichten von Frauen anhören, wenn diese das wollen, und Gehörtes und Erlebtes in kreative Kraft umsetzen, die Wandel und Befreiung ermöglicht.
Michaela
Moderation: Katrin Richthofer
Nach Ihrem Dokumentarfilmstudium an der Münchner Filmhochschule hat Katrin 22 Jahre dort gearbeitet – erst im Bereich Kamera, dann als Geschäftsführerin des Studienzentrums für Filmtechnologie. Über den Aufbau eines Nachhaltigkeitsnetzwerks Film tat sich als zweites Standbein das Thema “Green Shooting” auf – hier gibt sie europaweit Vorlesungen. Heute arbeitet sie – neben freiberuflichen Imagefilmaufträgen und Vorlesungen – mit einer halben Stelle im Bereich Ethik der evangelischen Landeskirche.
In Sachen “Scheidung mit Kindern” ist sie Profi: Von 2013 bis 2023 lebte sie mit ihren 3 Kindern und dem Exmann ein Nestmodell, während die mit der Wiederheirat 2015 dazugewonnenen 4 Stiefkinder im erweiterten Residenzmodell hauptsächlich bei der Mutter lebten.
Zweck des Vereins frau-kunst-politik e.V. ist die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Förderung der Kunst und Kultur
Laura Castillo, NiUnaMenos-Gruppe München
Maria Laura Castillo ist eine feministische Aktivistin und Gründerin der Initiative #NiunamenosMunich. Seit vielen Jahren engagiert sie sich für soziale Gerechtigkeit, insbesondere für Themen, die die Bedürfnisse spanischsprachiger Migrantinnen in Deutschland betreffen. Zusammen mit dem NiUnaMenos-Kollektiv hat sie mit verschiedenen Gruppen in München, Berlin, Nürnberg sowie mit Anti-Femizid-Organisationen in Österreich, Spanien und der Schweiz zusammengearbeitet.
Mit der Solidaritätsaktion auf dem Odeonsplatz schaffen wir einen Raum des Gedenkens, der Aufklärung und des kollek-tiven Widerstands. Wir haben den Mut, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen – und den Mut, nicht wegzusehen. 
Michaela
Roberta Ragonese: Künstlerische Leitung, Projektmanagement, Konzept, Bühnenbild, Choreographie, Performance. Interdisziplinäre Künstlerin an der Schnittstelle von Tanz, Musik, Literatur, Kunst und Design.
Als Choreografin, Tanzpädagogin, Poetin, Liedmacherin und Design-Direktorin kreiert sie vielschichtige Performances für alle Altersgruppen sowie disziplinübergreifende Projekte, die soziale Themen innovativ darstellen. Sie tritt regelmäßig mit verschiedenen Ensembles auf. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch poetische Bildsprache, spartenübergreifende Ansätze und eine starke ästhetische Handschrift aus. Webseite: www.pajarita.de
Michaela
Dr. Corina Toledo (kosmopolitische Wurzel)
Künstlerin
Dr. Corina Toledo ist Politikwissenschaftlerin, Frauenrechtlerin und Menschenrechtsaktivistin. Sie engagiert sich für Antirassismus, Gleichstellung und die Selbstbestimmung von Frauen – insbesondere im Kontext migrantischer Lebensgeschichten. Künstlerisch tritt sie unter dem Namen Coto auf: als Gestalterin, inspirierende Persönlichkeit und unverwechselbare Stimme mit transkulturellem Blick. In ihren Projekten schafft Coto Räume, in denen sich Menschen und Kulturen begegnen können. Sie entwickelt Bildwelten, die transkulturelle Geschichten erzählen und weit über das Sichtbare hinausweisen. Ihre Werke wirken wie leise, intensive Dialoge zwischen Farbe, Form und Gefühl – jenseits von Zeit und Raum. Ein zentraler Bestandteil ihres Schaffens ist der feministische Blick: Coto macht weibliche Perspektiven sichtbar, öffnet Räume für Selbstbestimmung und legt verborgene Narrative frei, die in gesellschaftlichen Bildern oft unsichtbar bleiben. In ihren Arbeiten hinterfragt sie tradierte Rollenbilder und stellt der Reduktion weiblicher Identitäten kraftvolle, vielschichtige Ausdrucksformen entgegen. Kunst wird für sie so zum Medium des Empowerments – für Frauen, für marginalisierte Stimmen und für alle, die neue Formen des Sehens suchen. Ihr Stil vereint internationale Erfahrung, ausdrucksstarke Farbkompositionen und eine klare, zeitgemäße Formensprache zu einer unverwechselbaren Leichtigkeit. So entstehen Werke, die das Außergewöhnliche sichtbar und erlebbar machen – in München und weit darüber hinaus. In München verwurzelt und in der Welt zuhause, verbindet Coto künstlerische Sensibilität mit mutigem Gestaltungswillen – und schafft Momente, die bleiben.

Details

  • Datum: 1 November
  • Zeit:
    11:00 - 15:00
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort