frau-kunst-politik e.V.
Themen & Wirkung
Der Verein
frau-kunst-politik
freut sich über Ihr Interesse an den hier präsentierten Kunstprojekten.
frau-kunst-politik e.V. erschließt seit über zwei Jahrzehnten Räume für Dialog, kulturelle Teilhabe und demokratische Bildung.
Hier sehen Sie eine Übersicht über unsere Projekte und Veranstaltungen, mit denen wir Begegnung und Austausch ermöglichen, gesellschaftliche Fragen aufgreifen und die Perspektiven von Frauen und Mädchen sichtbar machen. Im Mittelpunkt stehen Teilhabe, Selbstbestimmung und ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander.
#miasanda
Mit #miasanda wollen wir bestehende Strukturen kritisch hinterfragen und zeigen, wie man Migration und Zugehörigkeit in Deutschland neu denkt, ohne sich von anderen bewerten zu lassen.
Hier die Aufzeichnung des #miasanda2026
Hier die Aufzeichnung des #miasanda2025
Podiumsdiskussion
Interreligiöser Frauendialog
Der interreligiöse Frauendialog eröffnet seit 2016 einen einzigartigen Raum, in dem Frauen aus Judentum, Christentum und Islam ihre religiösen Erfahrungen, theologischen Perspektiven und gesellschaftlichen Realitäten miteinander teilen. Entstanden im Rahmen des Augsburger Hohen Friedensfestes und initiiert von Dr. Corina Toledo (frau-kunst-politik e. V.), ist aus einer einmaligen Begegnung ein nachhaltiger Dialogprozess gewachsen, der bis heute an Aktualität und gesellschaftlicher Relevanz gewinnt.
Podiumsdiskussion
WEIBLICHE VORBILDER LIVE! Leistungsträgerinnen im Porträt:
Spitzenkräfte mit internationaler Familiengeschichte in Deutschland
Frauen mit Migrationsgeschichte prägen Deutschland auf höchstem Niveau.
Sie leiten Forschungsinstitute, entwickeln Unternehmen, gestalten Politik, prägen Kultur und Medien, gewinnen olympische Medaillen und setzen sich für die Rechte anderer Menschen ein. Sie gehören zu den Leistungsträgerinnen unseres Landes. Dennoch werden ihre Biografien häufig auf Herkunft, Namen oder Zuschreibungen reduziert. Ihre Leistungen erscheinen selbstverständlich, ihre Hürden bleiben oft unsichtbar. Während über ihre Wurzeln gesprochen wird, gerät leicht aus dem Blick, welchen Beitrag sie für Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft leisten.
Die in diesem Katalog vorgestellten Frauen stehen stellvertretend für viele weitere. Sie zeigen, wie vielfältig die Wege in Verantwortung, Erfolg und öffentliche Sichtbarkeit sein können. Ihre Geschichten erzählen von Talent, Ausdauer und harter Arbeit. Sie erzählen aber auch von Barrieren, Vorurteilen und Strukturen, die Frauen bis heute überwinden müssen. Wer über Migration spricht, spricht häufig über Defizite. Wer diese Frauen betrachtet, sieht Potenziale, Kompetenzen und Erfolge. Sie sind kein Randphänomen einer vielfältigen Gesellschaft. Sie gestalten die Gegenwart und Zukunft Deutschlands aktiv mit.
Mit unserem Format „Weibliche Vorbilder“ möchten wir diese Perspektive sichtbar machen. Wir möchten außergewöhnliche Lebenswege vorstellen, Erfahrungen teilen und darüber sprechen, welche Voraussetzungen Menschen brauchen, um ihre Talente entfalten zu können. Dabei geht es nicht nur um Erfolge, sondern auch um die Hindernisse, die Frauen auf ihrem Weg begegnen, und um die Frage, was sich gesellschaftlich verändern muss.
Wir laden Sie ein, die Geschichten hinter den Erfolgen kennenzulernen, Perspektiven auszutauschen und mit den Gestalterinnen von heute und morgen ins Gespräch zu kommen.
Der Verein frau-kunst-politik e. V. hat 2025 mit der Live-Gesprächsreihe #weiblichevorbilder eine Initiative ins Leben gerufen, die herausragende interkulturelle Frauen aus dem öffentlichen Leben in Deutschland sichtbar macht und ihre Geschichten, Perspektiven und Leistungen in den Mittelpunkt stellt.
Solidaritätsaktion – Den Mut zu haben, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen. Den Mut, nicht wegzusehen.
Die Solidaritätsaktion findet statt im Rahmen der Internationalen Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und Nonbinären.
„Frauenräume schaffen, Wandel gestalten“!
Mit unserer Solidaritätsaktion auf dem Odeonsplatz – begleitet von typischen Heißgetränken aus verschiedenen Ländern und Plakaten, die die Zahl der dort ermordeten Frauen sichtbar machen – schaffen wir einen Raum des Gedenkens, der Aufklärung und des kollektiven Widerstands. Wir haben den Mut, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen – und den Mut, nicht wegzusehen.
Kunst ist dabei kreative Widerstandsform und Motor für einen transkulturellen Dialog. Denn eines ist klar:
Feminizide und Gewalt gegen Frauen entstehen nicht im luftleeren Raum.
Sie sind Ausdruck tief verankerter Machtverhältnisse und sozialer Strukturen, die Männer historisch dominiert haben und die bis heute vielfach wirksam sind. In Familien, kulturellen und religiösen Kontexten wie auch in staatlichen Institutionen werden Frauen und Mädchen noch immer kontrolliert, benachteiligt oder zum Schweigen gebracht. Selbst dort, wo Gesetze Gleichberechtigung versprechen, bleibt ihr Schutz oft brüchig – die Lücke zwischen Recht und Realität ist schmerzhaft und für viele tödlich.
Gewalt gegen Frauen ist ein strukturelles Problem. Sie wird überwiegend von Männern ausgeübt, getragen von Rollenbildern, die Dominanz, Kontrolle und Schweigen legitimieren.
Doch Verantwortung tragen nicht nur die Täter. Auch das Umfeld – das Schweigen, das Relativieren, das Wegsehen – stabilisiert jene Muster, die Gewalt ermöglichen. Geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen heißt deshalb auch: patriarchale Vorstellungen von Männlichkeit kritisch zu hinterfragen und Männer als aktive Verbündete in die Verantwortung zu nehmen.
Wie ein mahnendes Echo führt Margaret Atwoods „Die Geschichte der Magd“ vor Augen, wohin gesellschaftliche Gleichgültigkeit führen kann: Kontrolle über Körper, Einschränkung von Rechten, religiöse und politische Legitimation von Unterdrückung. Jede Gesellschaft, die Gewalt hinnimmt, nähert sich diesem Szenario.
Warum ist dieser Kampf gerade heute so wichtig und notwendig?
Die Solidaritätsaktion findet im Rahmen der Internationalen Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und non-binären Menschen statt.
Den Mut haben, hinzusehen!
November ist weltweit der Monat des Kampfes gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Doch warum ist dieser Kampf gerade heute so wichtig und notwendig?
Was passiert, wenn Frauenrechte zurückgedrängt, soziale Sicherheiten abgebaut und feministische Stimmen angegriffen werden? Was bedeutet es für Frauen, wenn Kriege und autoritäre Bewegungen zunehmen? Und wer trägt die Folgen von Armut, Klimakrise und ökologischen Katastrophen?
Gewalt beginnt nicht erst mit einer Vergewaltigung oder einem Femizid. Sie hat viele Gesichter: Kontrolle, Abwertung, sexualisierte Gewalt, ökonomische Abhängigkeit, digitale Gewalt – und Strukturen, die Frauen weniger schützen und ihre Stimmen weniger zählen lassen. Weltweit erlebt etwa jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt; gleichzeitig berichten immer mehr Länder von einem Rückschritt bei Frauenrechten.
Wer trägt die Last, wenn Systeme versagen?
Wer kümmert sich, wenn Krisen eskalieren?
Wer verliert zuerst Sicherheit, Einkommen, Gesundheit und Zukunft?
Die Klimakrise macht sichtbar, wie eng diese Fragen verbunden sind: Frauen und Mädchen tragen weltweit überproportional viel unbezahlte Sorgearbeit und sind von Wasserknappheit, Katastrophen und dem Verlust von Lebensgrundlagen besonders betroffen. Gleichzeitig werden Frauenrechtsorganisationen und Menschenrechtsverteidigerinnen zunehmend bedroht und finanziell geschwächt.
Den Mut haben, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen.
Den Mut haben, Zusammenhänge zu erkennen.
Den Mut haben, nicht wegzusehen.
Die UN Women spricht aktuell von einem weltweiten „Backlash“ gegen Frauenrechte; gleichzeitig nehmen Konflikte, sexualisierte Gewalt und Angriffe auf Menschenrechtsverteidigerinnen zu
Diese Solidaritätsaktion im Rahmen der Internationalen Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und non-binären Menschen lädt dazu ein, innezuhalten, hinzusehen und sich zu fragen:
Was hat Gewalt mit mir zu tun?
Wo schweige ich? Wo kann ich handeln?
Und welche Gesellschaft wollen wir denen hinterlassen, die nach uns kommen?
Was kann ich tun, damit Gewalt nicht normal, nicht unsichtbar und nicht unwidersprochen bleibt?
Denn Solidarität beginnt dort, wo Wegsehen aufhört.
Frauenherzen schlagen höher – Warum wir frauenspezifische Medizin brauchen!
Traditionell konzentrierte sich die medizinische Forschung stark auf den männlichen Körper. Dies führte dazu, dass viele Erkenntnisse und Behandlungen primär auf Männer zugeschnitten waren und die spezifischen Bedürfnisse von Frauen oft unberücksichtigt blieben. Die Gendermedizin setzt sich dafür ein, diese Lücke zu schließen und eine individualisierte Medizin für alle Geschlechter zu ermöglichen.
Gendermedizin Teil 2- Frauenherzen schlagen höher
Es ist mittlerweile evident, dass Frauen und Männer unterschiedlich auf Krankheiten und Behandlungen reagieren. Dies betrifft sowohl die Prävalenz bestimmter Krankheiten, als auch die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Medikamenten.
Frauen waren historisch in klinischen Studien oft unterrepräsentiert, was zu einem Mangel an Daten über die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten bei Frauen führte. Eine umfassende Medizinforschung sollte diese Unterschiede berücksichtigen und spezifische Forschungsinitiativen fördern, die sich auf die Gesundheit von Frauen konzentrieren. Gendermedizin ist immer noch nicht fester Bestandteil der medizinischen Ausbildung in Deutschland.
Warum wirken Medikamente bei Frauen anders als bei Männern? Wieso sind Frauen in klinischen Studien nach wie vor unterrepräsentiert? Und weshalb ist Gendermedizin in Deutschland immer noch nicht Bestandteil der medizinischen Ausbildung?
Diese Veranstaltung verdeutlicht den dringenden Bedarf, geschlechtersensible Perspektiven in Forschung, Lehre und Pflege zu berücksichtigen. Krankheiten wie Brustkrebs, Eierstockkrebs, Endometriose und andere gynäkologische Erkrankungen betreffen Frauen und benötigen gezielte Forschung. Die Erfassung und Analyse von Gesundheitsdaten sollte geschlechtsspezifisch erfolgen, um Unterschiede und spezifische Bedürfnisse besser verstehen und berücksichtigen zu können.
In der Veranstaltungsreihe „Gendermedizin“ umfasst folgende Veranstaltungen:
Teil 1: Musica Medicina – Traumatherapie mittels klassischer Musik
Am Samstag, den 05. April 2025, 17.00 bis 20.30 Uhr
Teil 2: Frauenherzen schlagen höher – Warum wir frauenspezifische Medizin brauchen
Am Donnerstag, den 22. Mai 2025, 18.30 bis 21.30 Uhr
Teil 3: Psychische, emotionale und körperliche
Auswirkungen von Migration und Flucht – Podiumsdiskussion
Am Samstag, den 31. Mai 2025, 14.00 bis 17.30 Uhr