#miasanda – Wo aus Ankommen Heimat wird!

Podiumsdiskussion
#miasanda in Taufkirchen
Datum Mittwoch, 17. Februar 2026
Uhrzeit 19:00 – 21:00 Uhr
Ort vhs Taufkirchen,
Leitung & Moderation Naciye Özsu, Vorstandsvorsitzende vhs Taufkirchen und Mitglied FKP e.V.
In Kooperation mit der vhs Taufkirchen
Wo aus Ankommen Heimat wird #miasanda bringt Frauen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten zusammen:
Frauen, die schon lange in Taufkirchen leben, Frauen, die aus anderen Regionen Deutschlands zugezogen sind, und Frauen, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind. Ihre Wege sind verschieden – doch sie alle gestalten das Leben in Taufkirchen mit. Im Mittelpunkt stehen Geschichten über das Ankommen, das Bleiben und das Mitgestalten. Gemeinsam sprechen wir darüber, was Heimat bedeutet, wie Zugehörigkeit entsteht. Die Veranstaltung lädt dazu ein, voneinander zu lernen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie ein gutes Zusammenleben in Taufkirchen gelingen kann.
#miasanda: „Wann hört eine Frau auf, Migrantin zu sein – und wann wird sie einfach als das gesehen, was sie längst ist: ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft?“ #miasanda ist ein Format von frau-kunst-politik e. V. und findet in Taufkirchen in Kooperation mit der vhs Taufkirchen statt.
#miasanda : „Wann hört eine Frau auf, Migrantin zu sein – und wann wird sie einfach als das gesehen, was sie längst ist: ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft?“
Mit #miasanda plant frau-kunst-politik e. V. ein innovatives Wander-Podium, das an unterschiedlichen Orten den gesellschaftlichen Dialog über Migration, Zugehörigkeit, Identität und demokratisches Miteinander stärkt.
Im Mittelpunkt steht eine Frage, die viele Menschen bewegt und zugleich grundlegende gesellschaftliche Vorstellungen herausfordert: Wann hört eine Frau auf, „Migrantin“ zu sein? Wenn sie in Deutschland geboren wurde? Hier zur Schule gegangen ist? Arbeitet, wählt, Steuern zahlt und ihre Zukunft hier gestaltet? Oder bleibt die Zuschreibung „Migrantin“ bestehen – unabhängig davon, wie viele Generationen bereits Teil dieser Gesellschaft sind?
#miasanda macht die Lebensrealitäten von Frauen mit Migrationsgeschichte sichtbar – insbesondere von Frauen, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind und dennoch häufig als „anders“ oder „nicht ganz zugehörig“ wahrgenommen werden. oder Frauen, die hier lange leben und sagen: #miagengannedweg.
Das Format schafft Raum für persönliche Geschichten, unterschiedliche Perspektiven und einen offenen Austausch über Zugehörigkeit, Anerkennung und die Vielfalt gelebter Identitäten in unserer Einwanderungsgesellschaft. Dabei geht es nicht um Abgrenzung, sondern um die gemeinsame Frage, wie Vielfalt im Sinne unseres Grundgesetzes als selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens verstanden und gelebt werden kann – jenseits von Schubladendenken, Fremdzuschreibungen und vereinfachenden Narrativen. #miasanda lädt Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und neue Bilder von Zusammenhalt, Teilhabe und gesellschaftlicher Zugehörigkeit zu entwickeln.