Workshop MUT – das M steht für Frau*
26 Februar|17:30 - 19:30

Workshop MUT – das M steht für Frau*
„Mut zeigen – Mut schreiben – Mut malen“ (Teil 1)
Datum Donnerstag, 26.02.
Uhrzeit 17:30 – 20:30 Uhr
Ort Kunst im Turm – St. Clemens, Münchner Bildungswerk
Dr. Corina Toledo Impulsvortrag zur feministischen Perspektive auf Mut von fraukunst-politik e. V.
Bühnenbild-Gestaltung Roberta Ragonese
Video-Projektion Katrin Richthofer
Fragment-Texten Miriam Hanika
Angeleitetes Malen des Bühnenbildes: persönliche Mut-Momente, Wünsche, Erfahrungen mit einer Künstlerin des Münchner Bildungswerkes
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt.
Teil 2 am Dienstag, 3. März 2026 im FAT CAT
Tanzperformance „Mut in Bewegung“: Tanztheatral.
Live-Umsetzung der Workshop-Beiträge vom 26.Februar 2025
Teil 1 - Auch ohne Vorkenntnisse oder Mitwirken möglich...
Im Workshop am 26. Februar kannst du deinen Beitrag leisten – zum Bühnenbild, zur Video-Projektion oder als Fragment-Texter*in. Gedanken, Bilder, Texte und Impulse aus dem Workshop fließen in die Performance am 3. März ein und werden dort künstlerisch umgesetzt.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt. Veranstaltungsabend „MUT München“ Mut zeigen – ein Abend aus Tanz, Musik und gemeinsamer Inspiration. Der Besuch ist auch ohne Workshop-Teilnahme möglich – Vorkenntnisse oder eigenes Mitwirken sind nicht erforderlich. Eine mitreißende Tanzperformance und berührende Musik vor einer Kulisse, die aus gemeinschaftlichen Impulsen entstanden ist – dieser Abend ist mehr als ein Konzert. Am 3. März werden die künstlerische Umsetzung der Gedanken, Geschichten und Materialien gezeigt, die im Workshop am 26. Februar gesammelt wurden. Das Projekt MUT – das M steht für Frau* macht Frauen in ihrer Vielfalt, Kreativität und Stärke sichtbar. Im Zentrum steht der Mut – leise oder laut, individuell oder kollektiv, alltäglich oder außergewöhnlich. Durch die Verbindung von Musik, Tanz, Storytelling und bildender Kunst entsteht ein Abend, der unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen zusammenführt und Raum für Resonanz, Austausch und Sichtbarkeit schafft. MUT – das M steht für Frau* ist ein künstlerisch-feministisches Projekt in Kooperation mit frau-kunst-politik e. V.. Es stärkt Netzwerke, fördert kreative Zusammenarbeit und trägt zur nachhaltigen Verankerung feministischer Perspektiven im Münchner Kulturleben bei. Eintritt auf Spendenbasis. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt.
Teil 2 „MUT München“ Di. 3. März, fatcat Gasteig. Weitere Informationen:
Musikalische Eröffnung: Miriam Hanika
Tanzperformance „Mut in Bewegung“: Tanztheatral
Lesung & Storytelling: „Alltägliche Heldinnen*“ – Briefe, Geschichten, Gespräche
Künstlerische Integration: Live-Umsetzung der Workshop-Beiträge
Miriam Hanika
Miriam Hanika schreibt „Kunstlieder mit emotionaler Intelligenz“ (Rolling Stone) und
verwebt ihre poetischen Texte mit dem unverwechselbaren Klang ihrer Oboe. Ihre Sprache besitzt eine Klarheit, die an selten gewordene Stimmen wie Mascha Kaléko oder Erich Kästner erinnert (WDR 4). Ihre Musik entfaltet eine unmittelbare Präsenz – solo am Klavier wie auch im Bandkontext.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, erhielt 2024 den Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung sowie zuvor das Musikstipendium der Stadt München. Ihr Album Louise (2021) wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert.
Mit ihrem aktuellen Album *innenleben, erschienen auf ihrem eignen Label LOUISE, öffnet
Hanika weibliche, fein abgestimmte Räume zwischen Intimität und Humanismus
Bild: Jakob Klinger
Miriam Hanika
Roberta Ragonese ist eine interdisziplinäre Künstlerin an der Schnittstelle von Tanz, Raum, Musik, Literatur, Bildender Kunst und Design. Sie arbeitet als Design-Direktorin im Architekturstudio WOU-Design in München und entwickelt experimentelle, interdisziplinäre Performances, in denen Bewegung, Stimme, Sprache, Bild, Musik und bildende Kunst zusammenkommen. Ihre Arbeit ist stark visuell, raumbezogen und prozessorientiert. Ein wiederkehrendes zentrales Thema ist die menschliche Identität sowie die Auseinandersetzung mit politisch und sozial relevanten Fragestellungen. Szenografie versteht sie dabei als lebendigen Denk- und Erfahrungsraum. Sie studierte Kunst und Architektur, absolvierte eine umfassende Tanzausbildung sowie eine Ausbildung in Tanzpädagogik und vertiefte ihre Praxis in Gesang und Liedkomposition. Ihre künstlerische Arbeit ist geprägt von intuitivem Arbeiten und dem bewussten Auflösen von Grenzen zwischen Disziplinen, Ausdrucksformen und Identitäten.
Katrin Richthofer, Videokunst
Katrin hat an der Hochschule für Fernsehen und Film München Dokumentarfilm studiert, den Bereich Kamera mit aufgebaut und viele Jahre dort unterrichtet und Workshops gestaltet. Sie fasziniert die Möglichkeit, mit Filmen und Projektionen Ebenen zu verweben und Geschichten zu erzählen. Zum Thema MUT will sie Menschen oder Details sichtbar machen, auch in der Reflexion ihrer selbst: Was macht mir Mut? Was kann ich davon mit anderen teilen, um diesen Mut weiterzugeben?
In Kooperation mit:
Frau-Kunst-Politik e.V.
Frau-Kunst-Politik e.V. wird durch das Sozialreferat München gefrödert.