Veranstaltungsabend „MUT München“ Teil 2
3 März|18:00 - 21:00

Lesung & Storytelling
Veranstaltungsabend „MUT München“
Datum Dienstag, 3. März 2026
Uhrzeit folgt
Ort FatCat Gasteig
Musikalische Eröffnung: Miriam Hanika
Moderation Gesprächsrunde Dr. Corina Toledo
Tanzperformance „Mut in Bewegung“ Tanztheatral
Lesung & Storytelling „Alltägliche Heldinnen*“ – Briefe, Geschichten, Gespräche
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt.
Musik, Tanz, Storytelling, Poesie und bildende Kunst verbinden sich zu einem interdisziplinären Abend, der Frauen in ihrer Vielfalt, Kreativität und Stärke sichtbar macht. Das Projekt schafft einen sicheren, inspirierenden Raum für Teilhabe, Austausch und künstlerische Selbstermächtigung. Das Publikum erwartet ein vielschichtiger Abend und eine moderierte Auseinandersetzung mit feministischen Perspektiven– eine Performance, die unter die Haut geht.
Der Besuch ist auch ohne Workshop-Teilnahme vom 26.2. möglich – Vorkenntnisse oder eigenes Mitwirken sind nicht erforderlich. Eine mitreißende Tanzperformance und berührende Musik vor einer Kulisse, die aus gemeinschaftlichen Impulsen entstanden ist – dieser Abend ist mehr als ein Konzert. Er ist die künstlerische Umsetzung der Gedanken, Geschichten und Materialien, die im Workshop am 26. Februar gesammelt wurden. Das Projekt MUT – das M steht für Frau* macht Frauen in ihrer Vielfalt, Kreativität und Stärke sichtbar. Im Zentrum steht der Mut – leise oder laut, individuell oder kollektiv, alltäglich oder außergewöhnlich. Durch die Verbindung von Musik, Tanz, Storytelling und bildender Kunst entsteht ein Abend, der unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen zusammenführt und Raum für Resonanz, Austausch und Sichtbarkeit schafft. MUT – das M steht für Frau* ist ein künstlerisch-feministisches Projekt in Kooperation mit frau-kunst-politik e. V.. Es stärkt Netzwerke, fördert kreative Zusammenarbeit und trägt zur nachhaltigen Verankerung feministischer Perspektiven im Münchner Kulturleben bei. Eintritt auf Spendenbasis.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt.
Gemeinsam mit Miriam Hanika, Elisa von Wallis, Simon Popp, Kunst-Frau-Politik e.V. und Alina Groder und Anna Martens von TANZTHEATRAL entsteht ein innovatives Format, das bestehende Netzwerke stärkt und feministische Perspektiven im Münchner Kulturleben sichtbar verankert.
Das Projekt MUT- das M steht für Frau* macht Frauen in ihrer Vielfalt, Kreativität und Stärke sichtbar.
Thematischer Fokus ist der Mut – leise oder laut, individuell oder kollektiv, alltäglich und außergewöhnlich.
Zentrale Zielsetzung ist das Sichtbarmachen von Frauen* und ihren künstlerischen Ausdrucksformen. Dazu dient die Verbindung von Musik, Tanz, Storytelling und bildender Kunst mit partizipativer Beteiligung. So fördert das Projekt das Empowerment und die künstlerische Selbstermächtigung von Frauen* und schafft einen sicheren, inspirierenden Raum für Teilhabe.
MUT -das M steht für Frau* ist ein künstlerisch-feministisches Projekt, das in Kooperation mit Kunst, Frau, Politik e.V. realisiert wird. Es stärkt bestehende Netzwerke, fördert kreative Zusammenarbeit und trägt zur nachhaltigen Verankerung feministischer Perspektiven im Münchner Kulturleben bei.
Künstlerinnen & Mitwirkende
Miriam Hanika
Miriam Hanika schreibt „Kunstlieder mit emotionaler Intelligenz“ (Rolling Stone) und
verwebt ihre poetischen Texte mit dem unverwechselbaren Klang ihrer Oboe. Ihre Sprache besitzt eine Klarheit, die an selten gewordene Stimmen wie Mascha Kaléko oder Erich Kästner erinnert (WDR 4). Ihre Musik entfaltet eine unmittelbare Präsenz – solo am Klavier wie auch im Bandkontext.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, erhielt 2024 den Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung sowie zuvor das Musikstipendium der Stadt München. Ihr Album Louise (2021) wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert.
Mit ihrem aktuellen Album *innenleben, erschienen auf ihrem eignen Label LOUISE, öffnet
Hanika weibliche, fein abgestimmte Räume zwischen Intimität und Humanismus
Bild: Jakob Klinger
Tanztheatral
Tanzchoreographie
Eine Compagnie für zeitgenössischen Tanz – wird von Alina Groder und Anna Martens repräsentiert. Beide sind professionelle Tänzerinnen und Choreografinnen, deren Arbeiten an der Schnittstelle von Tanztheater, Performance und gesellschaftspolitischer Reflexion entstehen. Sie waren bereits an zahlreichen Münchner Kulturorten zu sehen, unter anderem im Haus der Kunst, im Schwere Reiter, im Deutschen Theater und an den Münchner Kammerspielen.
TANZTHEATRAL öffnet Räume für Resonanz, in denen Verletzlichkeit, Kraft und Schönheit des Menschseins lebendig werden. Aktuelle Projekte sind das Tanztheater NiemandsFrau sowie Die KULTHEXE – for you my witch, eine choreografische Forschung zur Rückgewinnung rituellen Körperwissens im Kontext der europäischen Hexenverfolgung.
Im Projekt Mut – das M steht für Frau* übernehmen Alina Groder und Anna Martens die
choreografische und tänzerische Gestaltung.
Elisa von Wallis
Elisa von Wallis ist Cellistin mit einem breiten stilistischen Spektrum zwischen Klassik, Jazz und Pop. Sie arbeitet regelmäßig mit der Münchner Musikerin Miriam Hanika zusammen, mit der sie deutschlandweit tourt und mehrere Veröffentlichungen realisierte. Neben Projekten wie Lyckliga, SEDA und OH THEIA steht ihre Arbeit für eine zeitgenössische, genreübergreifende Celloästhetik. Dabei erweitert sie ihr Spiel durch den Einsatz von Backing Vocals und schafft so einen charakteristischen, vielschichtigen Klang.
Roberta Ragonese
Roberta Ragonese ist eine interdisziplinäre Künstlerin an der Schnittstelle von Tanz, Raum, Musik, Literatur, Bildender Kunst und Design. Sie arbeitet als Design-Direktorin im Architekturstudio WOU-Design in München und entwickelt experimentelle, interdisziplinäre Performances, in denen Bewegung, Stimme, Sprache, Bild, Musik und bildende Kunst zusammenkommen. Ihre Arbeit ist stark visuell, raumbezogen und prozessorientiert. Ein wiederkehrendes zentrales Thema ist die menschliche Identität sowie die Auseinandersetzung mit politisch und sozial relevanten Fragestellungen. Szenografie versteht sie dabei als lebendigen Denk- und Erfahrungsraum. Sie studierte Kunst und Architektur, absolvierte eine umfassende Tanzausbildung sowie eine Ausbildung in Tanzpädagogik und vertiefte ihre Praxis in Gesang und Liedkomposition. Ihre künstlerische Arbeit ist geprägt
Simon Popp
Simon Popp ist Schlagzeuger, Percussionist und Komponist. Er studierte JazzSchlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater München. In Solo- und Ensembleprojekten wie Fazer und 9ms entwickelt er innovative Klangkonzepte zwischen akustischer Percussion und elektronischer Musik. Seine Alben Laya, Devi und Blizz erhielten internationale Anerkennung. Seit 2023 tourt er ebenfalls mit Miriam Hanika und ist an der Produktion ihrer Alben beteilig
Misha Antonov – Piano, Bass
Misha Antonov verbindet als Pianist und Organist klassische russische Tradition mit Jazz und experimentellen Klängen. Mit Solo-Projekten an Klavier und Orgel sowie Auftritten in verschiedenen Bands zeigt er seine künstlerische Vielseitigkeit. Seine Musik lebt von der Leidenschaft für stilistische Vielfalt und stetiger Innovation.