Solidaritätsaktion
21 November|16:00 - 18:00

„Frauenräume schaffen, Wandel gestalten“!
Solidaritätsaktion
Datum Samstag, 21. November 2026
Uhrzeit 16:00 – 18:00 Uhr
Ort Odeonsplatz
Leitung Katrin Richthofer
Grußwort Dr. Corina Toledo
Musik-Performance Drumadama und griechischer Chor mit feministischen Liedern
Kommt mit uns auf die Straße.
Heben wir unsere Stimmen – für all jene, die zum Schweigen gebracht wurden. Setzen wir ein sichtbares, kraftvolles Zeichen gegen Gewalt und Angst – für eine Gesellschaft, in der Frauen und Mädchen sicher leben können.
Mit unserer Solidaritätsaktion auf dem Odeonsplatz – begleitet von Plakaten, die die Zahl der in verschiedenen Ländern ermordeten Frauen sichtbar machen – schaffen wir einen Raum des Gedenkens, der Aufklärung und des kollektiven Widerstands. Wir haben den Mut, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen – und den Mut, nicht wegzusehen.
„Frauenräume schaffen, Wandel gestalten“!
Kunst ist dabei kreative Widerstandsform und Motor für einen transkulturellen Dialog.
Das Recht auf ein Leben frei von Angst bleibt für viele Frauen unerfüllt.
Feminizid ist nicht der Bruch mit der Ordnung – er offenbart die Ordnung selbst.
Unsere Aktion möchte feministischen Widerstand sichtbar machen, Kunst und Wissen verbinden und aus dem Mut der Betroffenen und Aktivistinnen, Aktivisten lernen. Wir laden alle ein, Verantwortung zu übernehmen – im eigenen Umfeld wie im öffentlichen Raum.
Feminizide und Gewalt gegen Frauen entstehen nicht im luftleeren Raum.
Mit unserer Solidaritätsaktion auf dem Odeonsplatz – begleitet von typischen Heißgetränken aus verschiedenen Ländern und Plakaten, die die Zahl der dort ermordeten Frauen sichtbar machen – schaffen wir einen Raum des Gedenkens, der Aufklärung und des kollektiven Widerstands. Wir haben den Mut, die Ursachen von Gewalt klar zu benennen – und den Mut, nicht wegzusehen.
„Frauenräume schaffen, Wandel gestalten“!
Kunst ist dabei kreative Widerstandsform und Motor für einen transkulturellen Dialog. Denn eines ist klar:
Feminizide und Gewalt gegen Frauen entstehen nicht im luftleeren Raum.
Sie sind Ausdruck tief verankerter Machtverhältnisse und sozialer Strukturen, die Männer historisch dominiert haben und die bis heute vielfach wirksam sind. In Familien, kulturellen und religiösen Kontexten wie auch in staatlichen Institutionen werden Frauen und Mädchen noch immer kontrolliert, benachteiligt oder zum Schweigen gebracht. Selbst dort, wo Gesetze Gleichberechtigung versprechen, bleibt ihr Schutz oft brüchig – die Lücke zwischen Recht und Realität ist schmerzhaft und für viele tödlich.
Gewalt gegen Frauen ist ein strukturelles Problem. Sie wird überwiegend von Männern ausgeübt, getragen von Rollenbildern, die Dominanz, Kontrolle und Schweigen legitimieren.
Doch Verantwortung tragen nicht nur die Täter. Auch das Umfeld – das Schweigen, das Relativieren, das Wegsehen – stabilisiert jene Muster, die Gewalt ermöglichen. Geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen heißt deshalb auch: patriarchale Vorstellungen von Männlichkeit kritisch zu hinterfragen und Männer als aktive Verbündete in die Verantwortung zu nehmen.
Wie ein mahnendes Echo führt Margaret Atwoods „Die Geschichte der Magd“ vor Augen, wohin gesellschaftliche Gleichgültigkeit führen kann: Kontrolle über Körper, Einschränkung von Rechten, religiöse und politische Legitimation von Unterdrückung. Jede Gesellschaft, die Gewalt hinnimmt, nähert sich diesem Szenario.
Unsere Antwort darauf ist eindeutig: Aufklärung, Solidarität und beharrlicher Widerstand – heute und jeden Tag. Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, sagen wir gemeinsam: Es reicht. Wir fordern...
… konsequente Strafverfolgung, wirksamen Schutz für Betroffene, eine Bildung, die stereotype Rollenbilder hinterfragt, und Männer, die Verantwortung übernehmen, widersprechen und aktiv gegen Sexismus und Gewalt eintreten.Strukturelle Gewalt zeigt sich besonders schmerzhaft dort, wo staatliche Institutionen versagen: wenn Anzeigen bagatellisiert, Betroffene beschämt und Täter geschützt werden. Ein Staat, der Unversehrtheit garantieren sollte, wird so zum Teil des Problems.
Das Recht auf ein Leben frei von Angst bleibt für viele Frauen unerfüllt.
Feminizid ist nicht der Bruch mit der Ordnung – er offenbart die Ordnung selbst.
Unsere Aktion möchte feministischen Widerstand sichtbar machen, Kunst und Wissen verbinden und aus dem Mut der Betroffenen und Aktivistinnen, Aktivisten lernen. Wir laden alle ein, Verantwortung zu übernehmen – im eigenen Umfeld wie im öffentlichen Raum. Solidarität bedeutet Handeln:
-Schutzräume sichern und Beratungsstellen stärken
-Sexistische Sprache und Schuldzuweisungen konsequent zurückweisen
-Die Umsetzung der Istanbul-Konvention einfordern
-Praktische Unterstützung leisten – durch Engagement, Spenden oder das Bereitstellen sicherer Räume
„Feminizide benennen. Gewalt beenden.“
„Schweigen schützt Täter – Solidarität schützt Frauen.“
„Strukturen brechen – Frauen schützen.“
Solidarität heißt: zuhören, benennen, handeln – immer wieder.
Sollten Sie selbst von Gewalt betroffen sein:
Die Hilfetelefone „Gewalt gegen Frauen“ und „Gewalt an Männern“ beraten kostenfrei und anonym.
– Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ erreichen Sie unter 08000/116016, das Hilfetelefon „Gewalt an Männern“ unter 0800/123 9900.
– Auch der „Weisse Ring“ hilft Menschen, die Opfer von Gewalt und Kriminalität geworden sind. Sie erreichen den „Weissen Ring“ telefonisch unter 116 006.
– Krisendienst Bayern (landesweit): 0800 655 3000
– Soforthilfe für Erwachsene – Wenn Sie noch am selben Tag Hilfe brauchen!
Telefonseelsorge. Besonders wichtig ist der Datenschutz – alle Gespräche bleiben anonym. Telefon, im Chat oder per Mail 24 Stunden am Tag, kostenlos aus ganz Deutschland – Tel.: 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222
Web: www.telefonseelsorge.de
Moderation: Katrin Richthofer
Nach Ihrem Dokumentarfilmstudium an der Münchner Filmhochschule hat Katrin 22 Jahre dort gearbeitet – erst im Bereich Kamera, dann als Geschäftsführerin des Studienzentrums für Filmtechnologie. Über den Aufbau eines Nachhaltigkeitsnetzwerks Film tat sich als zweites Standbein das Thema “Green Shooting” auf – hier gibt sie europaweit Vorlesungen. Heute arbeitet sie – neben freiberuflichen Imagefilmaufträgen und Vorlesungen – mit einer halben Stelle im Bereich Ethik der evangelischen Landeskirche.
In Sachen “Scheidung mit Kindern” ist sie Profi: Von 2013 bis 2023 lebte sie mit ihren 3 Kindern und dem Exmann ein Nestmodell, während die mit der Wiederheirat 2015 dazugewonnenen 4 Stiefkinder im erweiterten Residenzmodell hauptsächlich bei der Mutter lebten.