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#miasanda: Zugehörigkeit in Vielfalt neu denken – Performance „In der Fremde“
5 Februar|18:30 - 21:30

Gruppenausstellung #miasanda mit einer Veranstaltungsreihe 2026
#miasanda: Zugehörigkeit in Vielfalt neu denken Performance „In der Fremde“
Datum Donnerstag, 05. Februar 2026
Uhrzeit 18:30-21:30 Uhr
Ort JoMa – Begegnung in der Au
Leitung Dr. Corina Toledo, Vorstandsvorsitzende FKP e.V.
Moderation Ingrid Heubeck (Münchner Kindl)
Begrüßung FKP Referentin, Neshilan Köse (türkische Wurzeln)
Grußwort Ulrike Goldstein, BA5
Musik Kommen Sie mit auf eine magische Reise in die Fremde – mit mitreißender Musik und phantastischem Tanz! Freuen Sie sich auf die argentinische Künstlerin Vanesa Suhayda begleitet vom Duo Cantos: Francisko Gomez Cantos, Gregorio Gomez Cantos an Gitarre und Schlagwerk (Beide argentinische Wurzeln)
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Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Gruppenausstellung #miasanda:
Finissage
Sonntag, den 19. April 2026 / 11:30-14:00
Alle Veranstaltungen finden statt im
JoMa, ein Ort der Begegnung und Vernetzung
Regerstr. 70, 81541 München
„In der Fremde“ ist eine immersive Reise durch Zwischenräume: zwischen Heimat und Aufbruch, zwischen Verlust und Neuanfang, zwischen dem, was wir kennen, und dem, was wir erst zu begreifen lernen.
Die Künstlerin verwebt Bewegung, Klang und Sprache zu einem atmosphärischen Erlebnis, das die Zuschauerinnen und Zuschauer direkt hineinzieht — in die Unsicherheit, die Sehnsucht und die stille Kraft des Fremdseins. Begleiten Sie uns auf dieser poetischen Expedition und entdecken Sie, wie vertraut das Unbekannte sein kann. Wir freuen uns auf einen Abend voller intensiver Bilder, berührender Momente und gemeinsamer Reflexion. Seien Sie dabei und lassen Sie sich mitnehmen — in die Fremde!
Vanesa Suhayda (argentinische Wurzel)
Künstlerin
Vanesa Suhayda. Begann ihre Ausbildung im Bereich Körperhaltung im Alter von 9 Jahren in Buenos Aires. Ausgebildet in klassischem Tanz und seit ihrem 14. Lebensjahr Tänzerin argentinischer Folklore bei großen Meistern wie Koki und Pajarín Saavedra, trat Vanesa in verschiedenen Theatern in Buenos Aires, in München und 2024 auf der großen Bühne von Cosquín, Argentinien, auf. Außerdem widmet sie sich seit mehr als 18 Jahren der Lehre der Haltungskorrektur und myofaszialen Entspannung.
FKP Referentin, Neshilan Köse (türkische Wurzeln)
Begrüßung
Neslihan Köse Innenarchitektin, Kulturdolmetscherin. Sie wird als Mitglied vom frau-kunst-politik ein paar Worte zur Begrüßung sprechen. Dank ihrer transkulturellen Vielfalt kennt sie das Leben zwischen verschiedenen Welten aus eigener Erfahrung. #miasanda-Projekt nimmt sie als einen identitätsstiftenden Raum, in dem diese Vielfalt sichtbar und erlebbar wird.
Ingrid Heubeck (Münchner Kindl)
Moderation
Als echtes Münchner Kindl bin ich tief in meiner Heimatstadt verwurzelt. Nach meiner Schulzeit im Münchner Süden habe ich jahrzehntelang in der Kinder- und Jugendhilfe sowie sieben Jahre in der Hospiz- und Palliativversorgung im Landkreis München gearbeitet.
Seit März 2024 koordiniere ich im JoMa – im Herzen meiner Heimatstadt – Projekte und bringe Menschen zusammen. Ich bin weltoffen, reise gern, schaue über den Tellerrand und freue mich darauf, die Vielfalt und das „Kunterbunt“ des JoMa weiter aktiv zu fördern.
Seit März 2024 koordiniere ich im JoMa – im Herzen meiner Heimatstadt – Projekte und bringe Menschen zusammen. Ich bin weltoffen, reise gern, schaue über den Tellerrand und freue mich darauf, die Vielfalt und das „Kunterbunt“ des JoMa weiter aktiv zu fördern.
Musik Gregorio Gomez Cantos
Ich singe und erschaffe Musik,
weil ich glaube, dass wahre Einheit dort beginnt,
wo wir den Mut haben, im Anderen das Gute zu erkennen.
Möge die Menschheit eines Tages
das Beste aus sich hervorbringen –
in einer neuen Welt, getragen von einer moralischen Revolution,
die die Herzen der jungen Generationen berührt,
das Bildungssystem erneuert
und uns wieder als das begreift, was wir sind: eine einzige Spezies.
Weniger manipuliert, weniger gespalten,
befreit von den Interessen, die durch Politik und Medien
unsere Erde ausbeuten und unser Zuhause zerstören –
Mutter Erde.
Von meinem Ort als Musiker und Künstler aus
will ich Teil dieser Veränderung sein,
Teil einer nachhaltigeren Welt,
Teil des Rechts auf Leben für jedes Wesen,
Teil der Entwicklung und Entfaltung unserer Menschheit.
Und in jeder Begegnung, auf jeder Bühne, in jedem Moment
unsere Art zu sein, zu fühlen und Kultur zu leben teilen.
Musiker Francisco Gómez Cantos
Für mich ist Musik ein Zufluchtsort,
ein Raum, in dem ich mich mit Dingen verbinde,
die fern sind in der Zeit und im Verstehen.
Sie ist Wurzel und Keim zugleich,
in jedem einzelnen Menschen.
Wer hört keine Musik?
Man wählt sie nicht – sie wohnt in uns, von Natur aus.
Musik sind Farben und Düfte,
Hunde, die bellen, wenn ich nach Hause komme.
Sie ist Erinnerung,
eine warme Umarmung in der Kälte
oder ein schöner Regen, wenn es in uns brennt.
Musik ist, meinen Vater zu umarmen,
mich als Kind zu wissen,
mich einhüllen und zudecken zu lassen von Melodien…
und spielen, und spielen.
Musik ist der Zufluchtsort, den wir verdienen –
jeder von uns,
an jedem Ort,
zu jeder Zeit.
Dieses Projekt wird gefördert durch:
In Kooperation mit:
Frau-Kunst-Politik e.V.
Frau-Kunst-Politik e.V. wird durch das Sozialreferat München gefrödert.