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Live-Interviews

15 Juli|19:00 - 19:30
Live-Interviews

#weibliche Vorbilder

Datum Mittwoch, 15. Juli 2026 und weitere Termine 
Uhrzeit 19:00 – 19:30 Uhr
Ort Yozube-Kanal

Moderation Naciye Özsu
Referentinnen folgt
Der Verein frau-kunst-politik e. V. hat im Jahr 2025 mit der Live-Kampagne #weiblichevorbilder eine wichtige Initiative ins Leben gerufen. Diese rückt herausragende interkulturelle Frauen aus dem öffentlichen Leben in Deutschland in den Fokus. In einer Welt, in der Erfolg und Anerkennung oft von Herkunft und Aussehen abhängen, ist es wichtiger denn je, jene Stimmen zu hören, die beweisen, dass Talent, Bildung und Durchhaltevermögen keine Grenzen kennen.
Im Mittelpunkt stehen Frauen aus unterschiedlichen biografischen und kulturellen Kontexten, die das öffentliche Leben in Deutschland aktiv mitgestalten. 
Wir laden Sie ein, ihnen zuzuhören und sich von ihnen inspirieren zu lassen. Entdecken Sie die beeindruckenden Lebenswege, die trotz aller Hindernisse und Vorurteile zu außergewöhnlichen Erfolgen geführt haben. Diese Frauen sind Vorbilder für alle Mädchen und Frauen, insbesondere für diejenigen mit Migrationsgeschichte. Sie zeigen uns, was es bedeutet, die eigene Identität zu leben, sich durchzusetzen und die Person zu werden, die man wirklich sein möchte. 
Die Live-Interviews werden 2026  fortgeführt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Ein besonderer Fokus der Veranstaltungsreihe liegt zudem auf den unterschiedlichen Strömungen des Feminismus...
… insbesondere dem migrantischen Feminismus in Deutschland. Dieser leistet seit Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag zum Kampf für Gleichheit vor dem Gesetz, Gleichberechtigung, Autarkie und Selbstbestimmung von Frauen mit Migrationsgeschichte, die oft mit spezifischen und mehrfachen Diskriminierungen konfrontiert sind. Darüber hinaus müssen bei der aktuellen Debatte um Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland feministische Forschungsperspektiven aus Lateinamerika, der arabischen Welt und Afrika einbezogen werden, um eine tiefere und umfassendere Dimension zu gewinnen. Diese Forschungstraditionen bieten durch die bei der Analyse von Geschlechterverhältnissen berücksichtigten spezifischen, historischen, kulturellen und soziopolitischen Kontexten ihrer Regionen wichtige Korrektive und Ergänzungen zu eurozentrischen Ansätzen. 
Wir laden Sie ein, zuzuhören und sich inspirieren zu lassen. Entdecken Sie die beeindruckenden Lebenswege, die trotz aller Hindernisse und Vorurteile zu außergewöhnlichen Erfolgen geführt haben. Diese Frauen sind nicht nur Vorbilder für Mädchen und Frauen mit Migrationsgeschichte, sondern für uns alle. Sie zeigen uns, was es bedeutet, die eigene Identität zu leben, sich durchzusetzen und die Person zu werden, die man wirklich sein möchte.
 
Frauen haben es, trotz den Errungenschaften der letzten Jahre, nicht immer einfach, wenn es um die soziale Anerkennung geht. Insbesondere Frauen mit Migrationsgeschichte, einem ausländisch klingenden Familiennamen oder mit Charakteristika, einem Aussehen oder einer Attitude, die nicht mit dem vorgegebenen Setting der Gesellschaft im Einklang stehen, sind mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert.
Ein Hauptanliegen, für das sich der Verein frau-kunst-politik e.V. seit Jahren einsetzt, ist der Kampf gegen die Unsichtbarkeit: Obwohl die Zuwanderung in Deutschland eine lange Tradition hat, genießen auch äußerst talentierte, hochgebildete Frauen mit ausländischen Wurzeln meist nicht die Anerkennung, die sie eigentlich verdienen – mögen sie auch Koryphäen auf ihrem Gebiet sein.
 Nichtsdestotrotz haben es nicht wenige Frauen mit ausländischen Wurzeln geschafft, in der deutschen Gesellschaft einen sehr wichtigen Beitrag zu leisten und sich sogar in männerdominierten Branchen zu beweisen – Ansporn und Vorbild für andere Frauen und Mädchen!
Im Kampf gegen Intersektionalität und fehlende Anerkennung startet der Verein die Kampagne #weiblichevorbilder, die herausragende interkulturelle Frauen aus dem öffentlichen Leben in Deutschland einem breiten Publikum in Form eines narrativen Interviews vorstellt.
Naciye Özsu
Moderation: Naciye Özsu
Naciye Özsu ist Redakteurin und politische Beraterin. Die Dipl-Des. (Schwerpunkte: Kunst und Film) verbindet in ihrer Arbeit journalistische Erfahrung mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche Zusammenhänge und politische Teilhabe.
Ein wichtiger Bezugspunkt ist der Verein frau-kunst-politik e.V., der Frauen-Empowerment und Völkerverständigung in den Mittelpunkt stellt. Dort entstehen Projekte, die Kunst und Politik miteinander verknüpfen und Räume für Begegnung und Austausch eröffnen.
Naciye Özsu ist Vorstandsvorsitzende der Volkshochschule (VHS) Taufkirchen.
Zweck des Vereins frau-kunst-politik e.V. ist die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Förderung der Kunst und Kultur

Details

  • Datum: 15 Juli
  • Zeit:
    19:00 - 19:30
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

  • Online