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SUMMARY:„DER RUF DER VÖGEL“ – Neues aus der Stadt der Frauen
DESCRIPTION:Theaterinszenierung\n„DER RUF DER VÖGEL“ – Neues aus der Stadt der Frauen\nDatum Sonntag\, 01. März 2026Uhrzeit 11.00 bis 13.00 Uhr Ort Eine-Welt-Haus\, Schwanthalerstr. 80\, 80336 München\nRegie Manuela SerafimTanzchoregaphie Lola VerlanLeitung und Moderation Dr. Corina Toledo\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				THEATER „DER RUF DER VÖGEL“ – Neues aus der Stadt der Frauen>\nDie Theaterdarstellerinnen\, allesamt berufstätige Mütter\, verhandeln mit ihrer Eigenproduktion auf sehr kreative Art\, was sie als Frauen in einer Welt voller Herausforderungen mit Carearbeit\, Beruf und Selbstoptimierung leisten und wie sie damit zurechtkommen. \nVeranstaltet von: Frau-Kunst-Politik e.V. in Kooperation mit Manuela Serafim\nFlyer Der Ruf der Vögel  \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Künstlerinnen & Mitwirkende\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Manuela SerafimRegie\nManuela Serafin ist Regisseurin\, Theaterpädagogin\, Videografin und Trainerin. Sie gründete das THEATER DER FRAUEN MÜNCHEN als Plattform für feministische und gesellschaftspolitische Themen. Ihre Arbeit fokussiert Sichtbarkeit\, soziale Teilhabe und kulturelle Mitgestaltung\, neuerdings auch in Projekten mit Senior*innen. Als Kommunikationstrainerin begleitet sie Menschen dabei\, ihre Selbstsicherheit\, Präsenz und Ausdruckskraft gezielt zu stärken. Sie steht selbst seit 50 Jahren auf der Bühne.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Lola VerlanTanzchoreographie\nLola Verla ist Chroeografin aus Kyjiw\, Ukraine. Sie erhielt den Ehrenpreis des Parlaments der Ukraine und gewann Internationale Tanzwettbewerbe. In Deutschland engagiert sie sich im Landkreis Fürstenfeldbruck in der Bayrisch-Ukrainischen Kulturgemeinschaft „Skarb“ und sie beteiligt sich am interkulturellen Festival „Gröbenzell ist bunt.“ Für das THEATER DER FRAUEN MÜNCHEN choreografiert sie Tanzstücke und steht dabei auch selbst auf der Bühne als Schauspielerin und Tänzerin.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Dr. Corina ToledoBegrüßung und Moderation des künstlerischen Talks\nDr. Corina Toledo wurde in Chile geboren und begann dort das Studiums der Physik und Mathematik. Mit 22 Jahren wanderte sie nach Venezuela aus\, wo sie acht Jahre lebte und arbeitete. Corina Toledo studierte in München Politikwissenschaft und promovierte in Augsburg. Schon als Schülerin engagierte sich die überzeugte Aktivistin für ein Leben in Frieden und Würde. In München war sie im Vorstand des Vereins „Mütter gegen Atomkraft“ und in diversen anderen Organisationen tätig.Dr. Corina Toledo hat den Verein „OneBillionRising“ München mitgegründet und später den Verein „frau-kunst-politik“\, dessen 1. Vorstandsvorsitzende sie heute ist. Ihr konstantes Engagement zielt auf die Verwirklichung der Gleichheit und Geschlechtergerechtigkeit für Mädchen und Frauen\, insbesondere für Migrantinnen.
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SUMMARY:Veranstaltungsabend „MUT München“
DESCRIPTION:Lesung & Storytelling\nVeranstaltungsabend „MUT München“\nDatum Dienstag\, 3. März 2026Uhrzeit 19:00 -20:30 UhrOrt FatCat Black Box\nMusikalische Eröffnung: Miriam Hanika & das kleine Poesie Orchester(Elisa von Wallis\, Misha Antonov\, Simon Popp)Performance TANZTHEATRAL (Anna Martens\, Alina Groder)\nModeration Gesprächsrunde Dr. Corina ToledoBühnenbild Roberta Ragonese\, FKPVideokunst Katrin Richthofer\, FKP\nDie Performance ist offen für alle. Der Besuch ist auch ohne Workshop-Teilnahme möglich – Vorkenntnisse oder eigenes Mitwirken sind nicht erforderlich. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Anmeldung\nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt.\nMusik\, Tanz\, Storytelling\, Poesie und bildende Kunst verbinden sich  zu einem interdisziplinären Abend\, der Frauen in ihrer Vielfalt\, Kreativität und Stärke sichtbar macht. Das Projekt schafft einen sicheren\, inspirierenden Raum für Teilhabe\, Austausch und künstlerische Selbstermächtigung.​ Das Publikum erwartet ein vielschichtiger Abend und eine moderierte Auseinandersetzung mit feministischen Perspektiven– eine Performance\, die unter die Haut geht. \nDer Besuch ist auch ohne Workshop-Teilnahme vom 26.2. möglich – Vorkenntnisse oder eigenes Mitwirken sind nicht erforderlich. Eine mitreißende Tanzperformance und berührende Musik vor einer Kulisse\, die aus gemeinschaftlichen Impulsen entstanden ist – dieser Abend ist mehr als ein Konzert. Er ist die künstlerische Umsetzung der Gedanken\, Geschichten und Materialien\, die im Workshop am 26. Februar gesammelt wurden. Das Projekt MUT – das M steht für Frau* macht Frauen in ihrer Vielfalt\, Kreativität und Stärke sichtbar. Im Zentrum steht der Mut – leise oder laut\, individuell oder kollektiv\, alltäglich oder außergewöhnlich. Durch die Verbindung von Musik\, Tanz\, Storytelling und bildender Kunst entsteht ein Abend\, der unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen zusammenführt und Raum für Resonanz\, Austausch und Sichtbarkeit schafft. MUT – das M steht für Frau* ist ein künstlerisch-feministisches Projekt in Kooperation mit frau-kunst-politik e. V.. Es stärkt Netzwerke\, fördert kreative Zusammenarbeit und trägt zur nachhaltigen Verankerung feministischer Perspektiven im Münchner Kulturleben bei. Eintritt auf Spendenbasis.Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt.\nGemeinsam mit Miriam Hanika\, Elisa von Wallis\, Simon Popp\, Kunst-Frau-Politik e.V. und Alina Groder und Anna Martens von TANZTHEATRAL entsteht ein innovatives Format\, das bestehende Netzwerke stärkt und feministische Perspektiven im Münchner Kulturleben sichtbar verankert. \nFlyer MUT 2026 \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Das Projekt MUT- das M steht für Frau* macht Frauen in ihrer Vielfalt\, Kreativität und Stärke sichtbar.\n				Thematischer Fokus ist der Mut – leise oder laut\, individuell oder kollektiv\, alltäglich und außergewöhnlich.Zentrale Zielsetzung ist das Sichtbarmachen von Frauen* und ihren künstlerischen Ausdrucksformen. Dazu dient die Verbindung von Musik\, Tanz\, Storytelling und bildender Kunst mit partizipativer Beteiligung. So fördert das Projekt das Empowerment und die künstlerische Selbstermächtigung von Frauen* und schafft einen sicheren\, inspirierenden Raum für Teilhabe.\nMUT -das M steht für Frau* ist ein künstlerisch-feministisches Projekt\, das in Kooperation mit Kunst\, Frau\, Politik e.V. realisiert wird. Es stärkt bestehende Netzwerke\, fördert kreative Zusammenarbeit und trägt zur nachhaltigen Verankerung feministischer Perspektiven im Münchner Kulturleben bei.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Künstlerinnen & Mitwirkende\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Miriam Hanika\nMiriam Hanika schreibt „Kunstlieder mit emotionaler Intelligenz“ (Rolling Stone) und\nverwebt ihre poetischen Texte mit dem unverwechselbaren Klang ihrer Oboe. Ihre Sprache besitzt eine Klarheit\, die an selten gewordene Stimmen wie Mascha Kaléko oder Erich Kästner erinnert (WDR 4). Ihre Musik entfaltet eine unmittelbare Präsenz – solo am Klavier wie auch im Bandkontext.\nSie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe\, erhielt 2024 den Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung sowie zuvor das Musikstipendium der Stadt München. Ihr Album Louise (2021) wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert.\nMit ihrem aktuellen Album *innenleben\, erschienen auf ihrem eignen Label LOUISE\, öffnet\nHanika weibliche\, fein abgestimmte Räume zwischen Intimität und Humanismus\nBild: Jakob Klinger\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				TanztheatralTanzchoreographie\nEine Compagnie für zeitgenössischen Tanz – wird von Alina Groder und Anna Martens repräsentiert. Beide sind professionelle Tänzerinnen und Choreografinnen\, deren Arbeiten an der Schnittstelle von Tanztheater\, Performance und gesellschaftspolitischer Reflexion entstehen. Sie waren bereits an zahlreichen Münchner Kulturorten zu sehen\, unter anderem im Haus der Kunst\, im Schwere Reiter\, im Deutschen Theater und an den Münchner Kammerspielen.TANZTHEATRAL öffnet Räume für Resonanz\, in denen Verletzlichkeit\, Kraft und Schönheit des Menschseins lebendig werden. Aktuelle Projekte sind das Tanztheater NiemandsFrau sowie Die KULTHEXE – for you my witch\, eine choreografische Forschung zur Rückgewinnung rituellen Körperwissens im Kontext der europäischen Hexenverfolgung.Im Projekt Mut – das M steht für Frau* übernehmen Alina Groder und Anna Martens diechoreografische und tänzerische Gestaltung.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Elisa von Wallis\nElisa von Wallis ist Cellistin mit einem breiten stilistischen Spektrum zwischen Klassik\, Jazz und Pop. Sie arbeitet regelmäßig mit der Münchner Musikerin Miriam Hanika zusammen\, mit der sie deutschlandweit tourt und mehrere Veröffentlichungen realisierte. Neben Projekten wie Lyckliga\, SEDA und OH THEIA steht ihre Arbeit für eine zeitgenössische\, genreübergreifende Celloästhetik. Dabei erweitert sie ihr Spiel durch den Einsatz von Backing Vocals und schafft so einen charakteristischen\, vielschichtigen Klang. \nP​o​r​t​r​ä​t​: E​l​i​s​a​ v​o​n​ W​a​l​l​i​s​ ​b​y​ ​J​e​n​s​ T​i​b​o​r​ H​o​m​m\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Roberta Ragonese \nRoberta Ragonese ist eine interdisziplinäre Künstlerin an der Schnittstelle von Tanz\, Raum\, Musik\, Literatur\, Bildender Kunst und Design. Sie arbeitet als Design-Direktorin im Architekturstudio WOU-Design in München und entwickelt experimentelle\, interdisziplinäre Performances\, in denen Bewegung\, Stimme\, Sprache\, Bild\, Musik und bildende Kunst zusammenkommen. Ihre Arbeit ist stark visuell\, raumbezogen und prozessorientiert. Ein wiederkehrendes zentrales Thema ist die menschliche Identität sowie die Auseinandersetzung mit politisch und sozial relevanten Fragestellungen. Szenografie versteht sie dabei als lebendigen Denk- und Erfahrungsraum. Sie studierte Kunst und Architektur\, absolvierte eine umfassende Tanzausbildung sowie eine Ausbildung in Tanzpädagogik und vertiefte ihre Praxis in Gesang und Liedkomposition. Ihre künstlerische Arbeit ist geprägt \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Simon Popp \nSimon Popp ist Schlagzeuger\, Percussionist und Komponist. Er studierte JazzSchlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater München. In Solo- und Ensembleprojekten wie Fazer und 9ms entwickelt er innovative Klangkonzepte zwischen akustischer Percussion und elektronischer Musik. Seine Alben Laya\, Devi und Blizz erhielten internationale Anerkennung. Seit 2023 tourt er ebenfalls mit Miriam Hanika und ist an der Produktion ihrer Alben beteiligt. \nP​o​r​t​r​ät​: S​i​m​o​n​ ​P​o​p​p​ b​y​ V​o​n​P​l​a​t​e​n​P​h​o​t​o​\n  \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Misha Antonov – Piano\, Bass\nMisha Antonov verbindet als Pianist und Organist klassische russische Tradition mit Jazz und experimentellen Klängen. Mit Solo-Projekten an Klavier und Orgel sowie Auftritten in verschiedenen Bands zeigt er seine künstlerische Vielseitigkeit. Seine Musik lebt von der Leidenschaft für stilistische Vielfalt und stetiger Innovation. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Dr. Corina Toledo\, Erste Vorstandsvorsitzende frau-kunst-politik e.V. \nDr. Corina Toledo vereint seit Jahrzehnten ihre Forschung als Politikwissenschaftlerin und Ökofeministin mit einer tief empfundenen Liebe zur Kunst\, um gesellschaftlichen Wandel nicht nur zu denken\, sondern spürbar zu machen. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Wissen\, Kreativität und gelebter Erfahrung – dort\, wo neue Formen des Miteinanders entstehen. Als Kuratorin und Projektleiterin entwickelt sie interdisziplinäre „Denkprojekte“\, in denen Kunst zur gemeinsamen Sprache wird: Sie überwindet Grenzen\, wo Worte fehlen\, und schafft Begegnungen jenseits von Herkunft\, Sprache und kulturellen Zuschreibungen. Ihre Projekte eröffnen geschützte\, kraftvolle Räume für Sichtbarkeit\, Austausch und gelebte Solidarität – Orte der Verbindung\, die nachhaltige gesellschaftliche Impulse setzen.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Veranstalter: Frau-Kunst-Politik e.V.\, in Kooperation MUT-Kollektiv. Mit Unterstützung von Fat Cat gGmbH
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SUMMARY:FEM:ME Tanzperformance
DESCRIPTION:DIPHTHONG Kollektiv\nFEM:ME Tanzperformance \nAufführungDatum Samstag\, 07. März 2026Uhrzeit 15:30 Workshop FRAU* und 17:00 Uhr Vorstellung „fem:me – eine politische Tanzperformance“Ort Einstein Kultur\n15:30 Uhr Workshop FRAU*: Ein Workshop über Begehren\, Identität und Normenmit Kelly Cavalcanti\n\n17:00 Uhr Vorstellung „fem:me – eine politische Tanzperformance“anschließend Diskussion mit dem Team\, moderiert von Benjamin Thele\nVeranstaltet von FKP in Kooperation mit DIPHTHONG.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				FE:MME ist mehr als Tanz...\n				Mit der Tanzperformance fem:me lädt das DIPHTHONG Kollektiv zu einer intensiven Auseinandersetzung mit überlieferten Frauenbildern ein. Tanz\, Text und Video verweben sich zu einer vielschichtigen Reise\, die sichtbar macht\, wie stark gesellschaftliche Normierungen unser Bild von Weiblichkeit geprägt haben – und bis heute prägen.\nAusgangspunkt ist der Fund des Romans „Pucki als junge Hausfrau“ aus den 1930er Jahren: ein scheinbar harmloses Jugendbuch\, das jedoch tief in ideologische Rollenzuschreibungen verstrickt ist. Dass es von einer der radikalsten Frauenrechtlerinnen der Weimarer Republik unter politischem Zwang verfasst wurde\, offenbart auf erschreckende Weise\, wie Frauenbilder instrumentalisiert werden können – und wie hartnäckig sie nachwirken.\nfem:me setzt sich mit dieser Prägung auseinander\, fragt nach den Spuren in heutigen Identitäten und lässt Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft in Bewegung aufeinandertreffen. Tänzerische Körper\, Textfragmente (u. a. von Annie Ernaux) und Videokunst eröffnen einen Raum\, in dem alte Rollenmodelle erfahrbar werden – um sie zu hinterfragen und aufzubrechen.\nUm die Performance in einen erweiterten Diskurs einzubetten\, findet ein Mikro-Symposium statt\, das künstlerische\, theoretische und aktivistische Perspektiven zusammenführt. Ergänzt wird dies durch den interaktiven Workshop „FRAU: Ein Workshop über Begehren\, Identität und Normen“ mit Kelly Cavalcanti\, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt\, eigene Zuschreibungen zu reflektieren und neue Selbstbilder zu entwickeln.\nfem:me ist mehr als Tanz.Es ist ein künstlerisch-diskursives Projekt\, das kollektive Erinnerungen in Bewegung bringt\, normative Zuschreibungen offenlegt und die Dringlichkeit feministischer Auseinandersetzungen heute spürbar macht.\nWir laden herzlich ein\, Teil dieser Performance und des begleitenden Austauschs zu werden – zum Fragen\, Hinterfragen\, Erleben und Neu-Denken.\n  \n			\n				\n				\n				\n				\n				Flyer FE:MME \n				Flyer femme 2026 \n			\n				\n				\n				\n				\n				fem:me ist eine Produktion des DIPHTHONG.art e.V.\n				Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln\, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, das NRW Landesbüro Darstellende Künste – Focus Ukrainian Artists II sowie die RheinEnergieStiftung Kultur. DIPHTHONG.art e.V. Stephanie Felber & Nikos Konstantakis\nwww.diphthong.art Veranstaltet von frau-kunst-politik e.V. in Kooperation mit DIPHTHONG art e.V\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Kelly Cavalcanti (Diversitäts – Guide)\nAls studierte Diplom-Psychologin\, weitergebildet in Psychotraumatologie und Transkultureller Beratung arbeitet sie seit 7 Jahren u.A. zu den Themen Unterdrückung\, Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gesellschaft. Der Wunsch Menschen\, die von solchen unterdrückenden Strukturen betroffen sind zu empowern ist für sie nicht nur ihre Arbeit sondern auch ein politischer Akt. Dabei bringt sie einen großen Koffer an Werkzeugen mit\, um in ihren Workshops neue Perspektiven für die Teilnehmenden zu schaffen und um Kraft\, Ressourcen und Lebensfreude zu aktivieren. Sie bietet eine authentische Arbeit an\, – nicht nur auf Grund ihres erworbenen Wissens\, sondern auch auf Grund ihrer ganzpersönlichen Lebenserfahrung. “ Meine Arbeit ist warmherzig\, mitfühlend\, unterstützend und empowernd!“ Referenzen: Antidiskriminierungsbüro Köln\, Kölner Flüchtlingsrat e.V.\, Deutsch Rotes Kreuz Kreisverband Rhein -Erft e.V.\,Caritas Neuss\, Awo Gelsenkirchen\, BIPoC Referat Uni-Köln\, Aidshilfe NRW\, DiphthongProjekt Stigma und Ikarus.\nFotocredit: Danny Frede\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Nataliia Bulatova\nNataliia Bulatova (Tanz) ist eine professionelle Tänzerin und Choreografin aus der Ukraine. Im Jahr 2013schloss sie ihr Studium am Fachbereich Choreografie an der Kiewer Nationalen Universität für Kultur und Kunst ab und erlangte sowohl den Bachelor- als auch den Fachdiplomabschluss in Choreografie mit denSchwerpunkten Tänzerin\, Choreografin und Tanzlehrerin. Sie choreografierte professionelle Tanz- und Zirkuswettbewerbe für Erwachsene und Kinder. In 2023 inszenierte sie die Performance ‘Die Hoffnung der Freiheit’ (Focus Ukrainian Artists). Als Tänzerin performte sie in verschiedenen Produktionen u.a.: Cavalluna Show (Deutschland)\, Tbilisi National Circus (Georgien)\, Fantissima Theatre (Deutschland)\, Gogolfest Performance (Frankreich-Ukraine)\, Salome Theatre (Deutschland)\, Totem Contemporary Dance Theatre.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Nikos Konstantakis (Choreographie – Produktionsleitung)\nNikos Konstantakis hat in Athen Schauspiel und Soziologie studiert und graduierte dort. 2014 schloss er das Studium der „Tanzvermittlung im Zeitgenössischen Kontext“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit einem Master ab. Seit 2006 arbeitet er europaweit als Schauspieler und Tänzer an großen Theaterhäusern und auch in der freien Szene. Er ist Dozent an der Theaterakademie Köln und an der Firsttake – Schauspielakademie für Film & Fernseher. www.nik-kon.com\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Stephanie Felber (Choreographie)\nStephanie Felber ist national und international als freie Choreographin tätig. Als Foto- und Videographin dokumentiert sie die Freie Szene (Meg Stuart\, Ian Kaler\, Cristina Caprioli) und wirkt in Video-Tanz Projekten mit. www.stephanie-felber.de\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				PRODUKTION\nfem:me ist eine Produktion des DIPHTHONG.art e.V.Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln\, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, das NRW Landesbüro Darstellende Künste – Focus Ukrainian Artists II sowie die RheinEnergieStiftung Kultur.\nwww.diphthong.art\nDIPHTHONG.art e.V.Stephanie Felber & Nikos Konstantakiswww.diphthong.art
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SUMMARY:Aufruf zum feministischen Aktionstag in München
DESCRIPTION:„Frauenräume schaffen\, Wandel gestalten“!\nENOUGH! GENUG! BASTA! – GLOBALER FRAUEN-GENERALSTREIK\nDatum Montag\, 09. März 2026Uhrzeit 12 UhrOrt MarienplatzStatements von Dr. Corina Toledo und Fadumo Korn\nFreundinnen und Unterstützerinnen sind herzlich eingeladen\, mit uns am Marienplatz ein Zeichen zu setzen. \nWeitere Aktionen in München: 17:00 Uhr: Kundgebung des Töchter Kollektivs am Odeonsplatz.18:00 Uhr: Zehnminütiger Sitzstreik am Odeonsplatz.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Uns verbinden die weltweiten Forderungen nach:\n\nExistenzsichernden Löhnen und verbindlicher Personalbemessung in Sorgeberufen.\nEntlastung von Alleinerziehenden und Pflegenden.\nAbschaffung des Ehegattensplittings und Schließung der Rentenlücke.\nVollumfänglichem Gewaltschutz und dem massiven Ausbau von Frauenhäusern.\n\nDoch\, uns vom frau-kunst-politik e.V. reicht das nicht!\nDer Staat und seine Institutionen müssen endlich ihren Verfassungsauftrag erfüllen. Ein Leben in Würde\, Sicherheit und Frieden für Mädchen\, Frauen\, Mütter und ihre Kinder darf keine Utopie sein\, sondern muss Realität werden. Der Verfassungsauftrag verpflichtet den Staat\, dass alle Menschen in Freiheit\, Sicherheit\, Frieden und Würde leben können.\nIm Grundgesetz (GG) ist im Kern der Verfassungsauftrag Deutschlands präzise festgeschrieben:\nLeben in SicherheitDer Staat hat die Pflicht\, die Bürger vor Gefahren zu schützen. Dies spiegelt sich u. a. in den Artikel 2 und 20 GG wider: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ und „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus; sie wird durch besondere Organe ausgeübt.“\nFriedenDeutschland verpflichtet sich sowohl innerstaatlich als auch international zu einem friedlichen Zusammenleben. Das Grundgesetz enthält hierzu Artikel 1 und 26 GG\, die Menschenwürde und den Friedensauftrag betonen: Kriegsvorbereitungen sind verboten\, und das Handeln des Staates muss friedlich sein.\nWürdeDie Menschenwürde ist unverletzlich (Artikel 1 GG) und bildet das oberste Prinzip des Staates. Alle Gesetze und staatlichen Maßnahmen müssen sie achten und schützen.\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Wir fordern Männer ausdrücklich dazu auf\, Verantwortung zu übernehmen!\n				Historisch gewachsene und dogmatisch verankerte männliche Prinzipien reproduzieren bis heute strukturelle Ungleichheit. Von den Ursprüngen der Sesshaftigkeit über theologische Verfestigungen bis hin zur heutigen Ökonomie der Gier und Akkumulation: Die Unterordnung von Frauen und marginalisierten Gruppen ist ein integraler Bestandteil dieses Systems. Selbst moderne Anpassungen dienen oft nur dazu\, diese Ungleichgewichte zu stabilisieren. Unsere Schlussfolgerung: Echte Gleichstellung erfordert eine fundamentale Neugestaltung von Politik\, Religion und Ökonomie.\nDie feministische Bewegung hat in vielen Ländern bereits viel erreicht\, doch vieles bleibt zu erkämpfen — und steht angesichts aktueller Haushaltsdebatten sogar wieder auf der Kippe: gut ausgebaute Kinderbetreuung\, funktionierende Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie soziale und kulturelle Infrastruktur.\n			\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Wenn wir streiken\, steht die Welt still!\nStatement von Fadumo Korn\, Autorin und Dolmetscherin. Erste Vorsitzende von Nala „Bildung statt Beschneidung“ e. V.\nAm 9. März 2026 streiken weltweit Frauen\, weil Care-Arbeit – wie Pflege\, Kinderbetreuung und Haushalt – systematisch undervaluiert und oft unbezahlt bleibt. Diese unsichtbare Arbeit stützt unsere Gesellschaft und Wirtschaft\, doch sie wird von Politik\, Arbeitgebern und Medien nicht angemessen anerkannt\, bezahlt oder finanziell abgesichert. Ein globaler Streik setzt ein starkes Zeichen: Ohne die oft unbezahlte Care-Arbeit bricht das System zusammen. Wir fordern faire Bezahlung\, besseren Zugang zu Betreuung\, bessere Arbeitsbedingungen\, ausreichende Renten- und Sozialleistungen sowie politische Sichtbarkeit und Mitbestimmung für alle Frauen in Care-Berufen und allen\, die Care leisten. Zudem fordern wir gleiche Ausbildungschancen und gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Nur durch kollektives\, entschlossenes Handeln können wir echte Gleichberechtigung und soziale Sicherheit erreichen.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Wenn wir streiken\, steht die Welt still!\nStatement von Dr. Corina Toledo\, Erste Vorstandsvorsitzende frau-kunts-politik e.V.\nDas ist keine Drohung\, das ist die Realität. Doch während die Welt stillsteht\, müssen wir den Blick dorthin richten\, wo die Ausbeutung am leisesten und am härtesten ist: auf die Millionen Migrantinnen\, die das deutsche Care-System auf ihren Schultern tragen.\nDamit der globale Frauenstreik am 9. März für Migrantinnen wirksam wird\, fordern wir:\nEntkoppelung: Das Bleiberecht darf nicht vom aktuellen Arbeitsverhältnis abhängen.\n⁠Anerkennung: Schnelle und unbürokratische Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse\, um die Abdrängung in den Niedriglohnsektor zu stoppen.\nSchutzräume: Aufbau von Beratungsstellen und Gewerkschaftsstrukturen speziell für isoliert arbeitende Migrantinnen (z.B. in Privathaushalten).\nSolidarität ist nur dann echt\, wenn sie die Frauen einschließt\, die aufgrund ihres Passes oder ihrer Herkunft am stärksten zum Schweigen gebracht werden.\n„Unser Streik kennt keine Grenzen – Unsere Solidarität auch nicht!“
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DESCRIPTION:Von Stadtbildern\, Alltagsrassismus und Vielfalt als Fundament unserer Demokratie\nWer ist deutsch?\nDatum Freitag\, 20. März 2026Uhrzeit 19:00-21:15 UhrOrt Bellevue di Monaco\, Großer Saal im Hinterhaus\, 1. StockModeration Dr. Carlos Alberto Haas\, Geschäftsführung\, Historisches Kolleg\, MünchenGrußworte Anna Lang\, Willkommen in München Caritas(WiM)\, Dr. Corina Toledo FKPReferentinnen Sinem Gökser\, Referentin für Diversität und Inklusion der Münchner KunsthochschulenModupe Laja\, Literaturwissenschaftlerin\, ADEFRA (Schwarze Frauen in Deutschland)Prof. Dr. Simon Goebel\, Professor für Soziale Arbeit und Diversität THA Augsburg\nMusikalische Begleitung Chakabella\, deutsch-peruanische Wurzeln\nKostenfreie Anmeldung via Münchner Bildungswerk e. V.\, Veranstaltung:166006Kooperationspartner: Caritas WiM / Bellevue di Monaco /Arrival Aid / Münchner Bildungswerk e. V. \n \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Anmeldung über diesen Link beim Münchner Bildungswerk e. V.\, \n \nFlyer-Wer-ist-deutsch-2026\n			\n				\n				\n				\n				\n				Angesichts politischer Entwicklungen und gesellschaftlicher Narrative ist die Frage „Wer ist deutsch?“ von zentraler Bedeutung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie berührt den Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts\, ist keine juristische Formalität\, sondern eine Herausforderung an unser Miteinander und die Gestaltung einer inklusiven Zukunft. Die unselige Aussage von Kanzler Friedrich Merz zum „Stadtbild” im Oktober 2025 trifft in den Kern dieser Debatte.\n\n\nRechtlich ist klar: Staatsangehörigkeit schafft formale Zugehörigkeit. Doch darüber hinaus geht es um soziale Anerkennung und kulturelle Teilhabe. Gesellschaftliche Zugehörigkeit entsteht durch Miteinander\, Akzeptanz und das Gefühl\, ein Teil des Ganzen zu sein. Gerade Letzteres erleben viele Deutsche mit Vorfahren aus anderen Ländern immer seltener – stattdessen begegnen sie Alltagsrassismus und der Frage nach ihrer Nationalität\, auf die so oft die Antwort ist: „Deutsch! Was macht Zugehörigkeit aus? Und was können wir alle zu einer integrierenden Gesellschaft beitragen?\n\n\nKooperation: Frau-kunst-politi e.V.\, Caritas WiM\, Bellevue di Monaco\, Arrival Aid\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Einladung zur Diskussion: „Wer gehört zu Deutschland?“ \n				Politische Umbrüche und neue gesellschaftliche Erzählungen machen eine Frage drängender denn je: Wer gehört zu Deutschland – und wer entscheidet darüber? Diese Frage ist kein abstraktes Gedankenspiel. Sie bestimmt\, wer gesehen\, gehört und anerkannt wird – und wer im Schatten gesellschaftlicher Zuschreibungen bleibt. Sie berührt den Kern unseres demokratischen Selbstverständnisses und damit den Zusammenhalt einer Gesellschaft im Wandel.\n Deutschland ist längst ein Einwanderungs- und Integrationsland. Die alltägliche Vielfalt in unseren Städten\, Schulen und Lebenswelten zeigt jeden Tag: Hier leben Menschen mit unterschiedlichsten Herkunftsgeschichten\, Erfahrungen und Perspektiven zusammen. Doch während viele diese Realität längst leben\, bleibt ihre gesellschaftliche Anerkennung umkämpft.\n Wer gilt als deutsch? Wer gehört wirklich dazu? Zugehörigkeit entsteht nicht allein durch rechtliche Zugehörigkeit\, sondern dort\, wo Menschen sich als gleichwertige Mitglieder der Gemeinschaft erfahren – durch soziale Teilhabe\, gegenseitige Anerkennung und Respekt. Wie Prof. Dr. Naika Foroutan betont\, definiert sich Deutschsein heute nicht über Herkunft\, Hautfarbe oder Name\, sondern über gemeinsame Werte und demokratische Teilhabe.\n Vor diesem Hintergrund ist die „Stadtbild“-Rhetorik von Bundeskanzler Merz nicht nur falsch – sie ist gefährlich und zutiefst spaltend. Mitte Oktober 2025 erklärte er\, im „Stadtbild“ zeige sich „noch dieses Problem“ und begründete dies mit Rückführungen. Besonders erschütternd und infam war seine Aussage: „Fragen Sie die Töchter\, sie wissen\, was ich meine.“ Mit diesem Satz instrumentalisierte er Frauen\, um pauschal Migrantinnen – insbesondere Männer – als Bedrohung zu stilisieren. Sexualisierte Gewalt\, Belästigung oder Femizid wurden rhetorisch benutzt\, um Angst zu schüren und die Zugehörigkeit von Menschen mit Migrationsgeschichte infrage zu stellen. Gleichzeitig blendet diese Argumentation strukturelle Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen in der Mehrheitsgesellschaft vollständig aus. Es ist ein zynischer Versuch\, Menschen kollektiv zu stigmatisieren und die zentrale Frage: Wer gehört zu Deutschland? in eine spaltende Richtung zu verschieben.\n Solche Vereinfachungen reduzieren komplexe soziale Herausforderungen – Armut\, Wohnungsnot\, Unterbringung\, soziale Ausgrenzung – auf ethnisch markierte Körper und Gesichter. In einer offenen\, pluralistischen Gesellschaft sind sie nicht hinnehmbar. Dass Tausende Menschen unter dem Slogan „Wir sind das Stadtbild“ protestierten\, zeigt\, wie sehr viele sich verletzt\, stigmatisiert und ausgeschlossen fühlten.\n			\n				\n				\n				\n				\n				Wer gehört zu Deutschland – wirklich?\n				Politische Verantwortung verlangt\, Missstände zu benennen und Lösungen einzufordern\, ohne Menschen zu Sündenböcken zu machen. Angst zu schüren oder Vorurteile zu bestätigen darf niemals Teil demokratischer Politik sein – genau das aber passiert mit der „Stadtbild“-These. Sie gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Vertrauen in eine gemeinsame demokratische Zukunft.\n Unsere Veranstaltung setzt diesem Spaltungsversuch ein klares Signal entgegen. Sie will ein inklusives „Wir“ stärken – eines\, das nicht auf äußerlicher Homogenität\, sondern auf gemeinsamen Werten\, gegenseitiger Anerkennung und solidarischer Teilhabe beruht. Wir setzen dem Narrativ von „Problemvierteln“ und „Stadtbildern“ eine einfache\, aber kraftvolle Botschaft entgegen: Vielfalt ist unsere Stärke. Ausschluss ist kein Politikentwurf\, sondern ein gesellschaftlicher Rückfall. \nWir laden Sie ein\, mit uns zu diskutieren: Wer gehört zu Deutschland? Wie definieren wir Zugehörigkeit als soziale\, kulturelle und emotionale Praxis\, die niemanden aufgrund von Herkunft\, Name oder Aussehen abwertet oder ausgrenzt? Denn Zugehörigkeit ist kein Privileg\, sondern eine gemeinsame Aufgabe und das Fundament einer gerechten und offenen Demokratie.\n\n			\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Prof. Dr. Simon Goebel Foto: Ilona Stelzl/THA\n “Demokratie verteidigen heißt Ausgrenzung und soziale Ungleichheit bekämpfen.” \n\nProf. Dr. Simon Goebel hat Europäische Ethnologie/Volkskunde\, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Augsburg studiert. Seit 2012 bis 2021 hatte er Lehraufträge an der Hochschule Augsburg\, der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt\, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt\, der Alpen-Adria Universität Klagenfurt und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen. 2014-2020 war er Referent und Berater zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Teilhabe von Geflüchteten am Arbeitsmarkt bei Tür an Tür\, einem Projekt der Integrationsprojekte gGmbH in Augsburg. 2015-2016 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Initiativgruppe „FluchtMigration und gesellschaftliche Transformationsprozesse“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt\, wo er 2016 zum Dr. phil. im Fach Europäische Ethnologie/Volkskunde promovierte. Es folgte 2018 ein Stipendium der Akademie für politische Bildung Tutzing im Diskursprojekt „Wege der Integration“. 2019-2021 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Flucht und Migration (ZFM) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. 2021 wurde Simon Goebel von der Technischen Hochschule Augsburg auf die Professur für Soziale Arbeit und Diversität berufen. \n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Modupe Laja\nModupe Laja ist eine afro-deutsche Literaturwissenschaftlerin\, Kuratorin und bildungspolitische Referentin. Ihr Engagement ist eng mit kolonialkritischen und feministischen Diskursen verbunden\, die von ADEFRA – Schwarze Frauen in Deutschland – und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland ausgingen. Sie gilt als eine der Wegbereiterinnen der neuen afro-deutschen bzw. Schwarzen Bewegung seit den 1986ern. Als deutsch-nigerianische Aktivistin war sie maßgeblich an der Selbstorganisierung von Menschen afrikanischer Herkunft und der Gründung zivilgesellschaftlicher Organisationen mitbeteiligt. Aufgrund ihres langjährigen Engagements wurde sie in 2025 mit der Bayrischen Staatsmedaille für Soziale Verdienste ausgezeichnet.\nLaja verbindet wissenschaftliche Expertise mit einem community-basierten Ansatz für partizipative Mitsprache in Kultur\, Kunst und Bildung. Im Zentrum ihrer kulturpolitischen Arbeit stehen Repräsentationen aus afro-deutscher bzw. Schwarzer Perspektive und die Auseinandersetzung mit eurozentrischen Konzepten sowie dekolonial-feministische Denkansätze und Schwarze Widerstandsnarrativen. Sie verfasste u.a. rassismuskritische Analysen zum Afrikabild in deutschsprachigen Kinder- und Schulbüchern. Als Kuratorin wirkte sie 2013 und 2023 an Ausstellungsprojekten des Münchner Stadtmuseums mit. 2025 verantwortete sie die Kuration und Projektleitung des „Dekolonialen Forums“ im Münchner Alten Rathaus im Rahmen der zweiten UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft.\n\n \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Dr. Carlos Alberto Haas\nDr. Carlos Alberto Haas leitet seit April 2025 die Geschäfte des Historischen Kollegs in München\, einem renommierten Institute for Advanced Study in der Geschichtswissenschaft.\nDer in Guatemala geborene Historiker verbindet in seiner Arbeit eine tiefe Expertise in der europäischen Zeitgeschichte mit einer ausgeprägten internationalen Perspektive\, insbesondere in Bezug auf den lateinamerikanischen Raum.\nNach seinem Studium der Musikwissenschaft und Geschichte in Heidelberg und Rom wurde Haas 2018 an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mit einer preisgekrönten Arbeit über das jüdische Privatleben unter nationalsozialistischer Besatzung promoviert. Seine wissenschaftliche Laufbahn führte ihn unter anderem an das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin sowie als Fellow und Dozent nach Costa Rica\, Guatemala und in die USA.\nIn seiner aktuellen Rolle am Historischen Kolleg setzt sich Carlos Alberto Haas maßgeblich für die Internationalisierung der historischen Forschung und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ein. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben der Holocaust-Forschung auch die deutsche Kolonialgeschichte und die internationalen Beziehungen Zentralamerikas. Er ist zudem als Herausgeber und Autor tätig\, zuletzt mit Publikationen zum Erbe des Auswärtigen Amtes in den ehemaligen Kolonien sowie zur Geschichte der globalen Moderne.\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Sinem Gökser\, Referentin für Diversität und Inklusion der Münchner Kunsthochschulen\nSinem Gökser ist seit Juni 2024 als Verbundstellen-Referentin für Diversität\, Gleichstellung und Inklusion an den Münchner Kunsthochschulen tätig. Im Rahmen des Pilotprojekts baut sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen HFF\, HMTM\, AdBK und der TAK auf\, entwickelt Strategien und unterstützt die jeweiligen Ansprechpersonen der Häuser.\nSie studierte Geschichte und Kultur des Nahen und Mittleren Ostens\, Turkologie\, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München; ihre Abschlussarbeit widmete sie dem Thema Migration im Film. Über zehn Jahre lang verantwortete sie die Theater- und Literaturleitung der Pasinger Fabrik und kuratierte zahlreiche internationale Kulturformate.\nWeitere Stationen waren u.a. die Co-Koordination der Eröffnungsfeierlichkeiten der 1. MAKKABI Deutschland WinterGames 2023. Zudem engagiert sie sich für das KOMPETENZTEAM VIELHEIT und setzt sich für mehr Diversität in der Münchner Kulturlandschaft ein.\n \n\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Begrüßung: Anna Lang\, Willkommen in München Caritas (WiM)2015 haben sehr viele Münchnerinnen und Münchner spontan geholfen\, den vielen ankommenden Flüchtlingen in München ein herzliches Willkommen zu bereiten. Willkommen in München hat sich damals um die Koordination der Freiwilligen gekümmert. Heute bietet das Netzwerk in Kooperation mit vielen Partnern auch Weiterbildungen für Ehrenamtliche an – mittlerweile darunter viele „Flüchtlinge von damals“\, die heute selbst Flüchtlinge und Asylsuchende unterstützen. WiM bündelt alle Angebote des Netzwerks Ehrenamt und zur BasisSchulung auf Ihrer Website.\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Dr. Corina Toledo\, Vorstandsvorsitzende FKP e.V.\nCorina Toledo ist Politikwissenschaftlerin\, Frauenrechtlerin und Menschenrechtsaktivistin. Sie engagiert sich für Antirassismus\, Gleichstellung und die Selbstbestimmung von Frauen – insbesondere im Kontext migrantischer Lebensgeschichten. Künstlerisch tritt sie unter dem Namen Coto auf: als Gestalterin\, inspirierende Persönlichkeit und unverwechselbare Stimme mit transkulturellem Blick. In ihren Projekten schafft Coto Räume\, in denen sich Menschen und Kulturen begegnen können. Sie entwickelt Bildwelten\, die transkulturelle Geschichten erzählen und weit über das Sichtbare hinausweisen. Ihre Werke wirken wie leise\, intensive Dialoge zwischen Farbe\, Form und Gefühl – jenseits von Zeit und Raum.Ein zentraler Bestandteil ihres Schaffens ist der feministische Blick: Coto macht weibliche Perspektiven sichtbar\, öffnet Räume für Selbstbestimmung und legt verborgene Narrative frei\, die in gesellschaftlichen Bildern oft unsichtbar bleiben. In ihren Arbeiten hinterfragt sie tradierte Rollenbilder und stellt der Reduktion weiblicher Identitäten kraftvolle\, vielschichtige Ausdrucksformen entgegen. Kunst wird für sie so zum Medium des Empowerments – für Frauen\, für marginalisierte Stimmen und für alle\, die neue Formen des Sehens suchen. Ihr Stil vereint internationale Erfahrung\, ausdrucksstarke Farbkompositionen und eine klare\, zeitgemäße Formensprache zu einer unverwechselbaren Leichtigkeit. So entstehen Werke\, die das Außergewöhnliche sichtbar und erlebbar machen – in München und weit darüber hinaus. In München verwurzelt und in der Welt zuhause\, verbindet Coto künstlerische Sensibilität mit mutigem Gestaltungswillen – und schafft Momente\, die bleiben.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				CHAKABELLA\n– abgeleitet vom Quechua-Wort Chaka (Brücke) – verbindet ihre deutsch-peruanischen Wurzeln mit dem Ziel\, Sensibilität als kreative Stärke und Fundament für Souveränität zu etablieren.In ihren autobiografischen Texten schlägt sie die Brücke zwischen extremen Kontrasten: Sie lässt tiefe Verletzlichkeit und klare äußere Wirkung so nebeneinander existieren\, dass daraus ein stabiler Raum für innere Ganzheit entsteht. Sie begleitet Frauen dabei\, aus der Anpassung in die Selbstermächtigung zu finden und den eigenen Raum – frei von Scham und im Einklang mit der eigenen Geschichte – eigenverantwortlich zu gestalten.\nhttps://www.instagram.com/chakabella_/ \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Kooperationspartner 
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SUMMARY:Interreligiöse Podiumsdiskussion
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion\nInterreligiöser Austausch unter Frauen\nEine Notwendigkeit der Analyse heiliger Schriften aus transkultureller\, feministischer Perspektive\nDatum Donnerstag\, 26. März 2026Uhrzeit 19:00-21:00 UhrOrt Missio Tagungs- und GästehausModeration Kirchenrätin Mirjam Elsel (Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern) Grußworte Dr. Corina Toledo\, Dr. Susanne Pfisterer-Haas\, Sr. Susanne SchneiderReferentinnen Eva Haller\, Hiltrud Schönheit\, Gönül Yerli\nPerformance Roberta Ragonese\nKostenfreie Anmeldung via Münchner Bildungswerk e. V.\, Veranstaltung:166003 – HIER direkt zur Anmeldung\nIn Kooperation mit missio\, Caritas Willkommen in München Netzwerkteam und Münchner Bildungswerk\nFlyer Interreligiöse Podiumsdiskussion\n \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Was haben Religion\, Macht und Geschlechtergerechtigkeit miteinander zu tun?Und welche Rolle spielen Frauen in den großen monotheistischen Religionen – gestern\, heute und morgen?\nDer interreligiöse Frauendialog eröffnet seit 2016 einen einzigartigen Raum\, in dem Frauen aus Judentum\, Christentum und Islam ihre religiösen Erfahrungen\, theologischen Perspektiven und gesellschaftlichen Realitäten miteinander teilen. Entstanden im Rahmen des Augsburger Hohen Friedensfestes und initiiert von Dr. Corina Toledo (frau-kunst-politik e. V.)\, ist aus einer einmaligen Begegnung ein nachhaltiger Dialogprozess gewachsen\, der bis heute an Aktualität und gesellschaftlicher Relevanz gewinnt.\nDer interreligiöse Frauendialog versteht sich als Einladung zum Zuhören\, Mitdenken und Mitgestalten – und als Prozess für die Zukunft religiösen Zusammenlebens in einer pluralen Welt.\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Im Zentrum der Veranstaltungsreihe stehen...\n				… grundlegende Fragen nach religiöser Deutungshoheit\, historisch gewachsenen Machtstrukturen und der Sichtbarkeit weiblicher Stimmen in Theologie\, Ritual und religiöser Praxis. Der Dialog macht deutlich: Frauen waren und sind tragende Akteurinnen religiöser Traditionen – auch wenn ihre Beiträge über Jahrhunderte marginalisiert oder systematisch ausgeblendet wurden. Die Veranstaltungsreihe lädt dazu ein\, Religion nicht als starres Erbe zu begreifen\, sondern als lebendigen\, wandelbaren Raum\, der sich im Dialog mit feministischen\, transkulturellen und interreligiösen Perspektiven neu erschließen lässt. Kunst\, Wissenschaft\, persönliche Erfahrungen und theologische Reflexionen treten dabei in einen offenen Austausch – jenseits dogmatischer Grenzen und festgeschriebener Rollenbilder.\n \n			\n				\n				\n				\n				\n				Wir laden Sie ein\, aktiv mit zu reflektieren\, sich auf der Suche nach Antworten zu begehen:\n				\nSind die monotheistischen Weltreligionen\, Judentum\, Christentum und Islam ihrem Wesen nach Männerreligionen – oder wurden sie historisch dazu gemacht?\nWelche Macht haben religiöse Bilder\, Sprache und Symbole für unser Welt- und Menschenbild?\nWie können Frauen religiöse Traditionen heute aktiv mitgestalten\, statt nur Teilnehmende zu sein?\nWelches friedensstiftende Potenzial entfalten Religionen\, wenn Geschlechtergerechtigkeit ernst genommen wird?\nUnd welche neuen Visionen von Spiritualität\, Ethik und Zusammenleben entstehen\, wenn weibliche Deutungen sichtbar werden?\nWarum wurden Frauen in Judentum\, Christentum und Islam über Jahrhunderte gehört\, aber nicht ernst genommen?\nIst Feminismus ein Angriff auf Religion – oder ihre längst überfällige Erweiterung?\nWarum lösen weibliche Gottesbilder bis heute Angst\, Widerstand oder Tabus aus?\nKann Religion Frieden stiften\, solange religiöse Macht männlich monopolisiert bleibt?\nWelche verdrängten Geschichten\, Erfahrungen und spirituellen Wissensformen warten darauf\, gehört zu werden?\nUnd wie sähe eine religiöse Kultur aus\, in der Gleichberechtigung\, Vielfalt und Verantwortung nicht verhandelt\, sondern selbstverständlich sind?\n\n			\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Mirjam Elsel\, Pfarrerin\, Beauftragte für interreligiösen Dialog der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern\nStudiert hat Frau Elsel kath. Theologie (Diplom)\, Spanisch\, Betriebswirtschaft und Andragogik. Beruflich war sie Referentin für entwicklungspolitische Bildung und Bolivienpartnerschaft in Trier\, hat dann selbstständig als Beraterin für entwicklungspolitische Bildung gearbeitet und in Bamberg die interreligiöse Fraueninitiative aufgebaut. Nach ihrer Konversion hat sie das Vikariat in Hallstadt abgelegt und war als Gemeindepfarrerin in Hirschaid-Buttenheim\, als Koordinatorin für die Flüchtlingsarbeit und als Referentin der Evangelischen Erwachsenenbildung im Dekanatsbezirk Bamberg tätig. Seit Ende 2022 ist sie die Beauftragte für interreligiösen Dialog der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Und damit u. a. zuständig für die Ausbildung von Multiplikator:innen der interreligiösen Begegnung\, die Beratung von interreligiösen Initiativen und sie ist die Nicht-christliche Sprecherin des Islamforum Bayerns. Sie ist Trägerin des Preises für Bürgerschaftliches Engagements der Bayerischen Staatsregierung\, des Preises für Zivilcourage der Stadt Bamberg und des Dialogpreises von IDIZEM. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Dr. Susanne Pfisterer-Haas\, evangelischeDekanatsfrauenbeauftragte \nDr. Susanne Pfisterer-Haas\, von Beruf klassische Archäologin\, seit vielen Jahren ehrenamtlich evangelische Dekanatsfrauenbeauftragte. Ich stamme aus dem liberalen Baden und konnte seit meiner Kindheit unterschiedliche religiöse und weltanschauliche Erfahrungen sammeln. Der interreligiöse Dialog liegt mir besonders am Herzen.\n\n \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Gönül Yerli\, Vizedirektorin der Islamischen Gemeinde Penzberg\nDie Religionspädagogin ist seit 2005 Vizedirektorin der Islamischen Gemeinde Penzberg und zuständig für den interreligiösen Dialog. Sie absolvierte katholische Theologiekurse an der Domschule Würzburg und den Master „Interreligiöser Dialog“ an der Donau-Universität Krems. Für ihre Masterarbeit und ihr Engagement wurde sie 2018 mit dem Manfred Görg-Sonderpreis ausgezeichnet. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Münchner Lehrhauses\, im Vorstand des Hauses der Kulturen und Religionen sowie Fachbeirätin der Münchner Volkshochschule. Als Referentin bietet sie Vorträge\, Seminare und Führungen an.\nBild ©Islamischen Gemeinde Penzberg\n \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Hiltrud Schönheit\, Juristin\, Vorsitzende des Katholikenrates in der Region München\n\nJuristin\, runach kurzer anwaltlicher Tätigkeit\, den Geburten von drei Kindern und mehreren Umzügen aus ihrem Beruf immer stärker in kirchliches Ehrenamt hinein. Hier ist ihr besonders als Vorsitzende des Katholikenrates der Region München\, aber auch in unterschiedlichen Funktionen von verschiedenen kirchlichen Vereinen und Verbänden\, die Notwendigkeit von transparenten\, demokratischen und sich gegenseitig kontrollierenden Strukturen immer bewusster geworden.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Eva Haller\, Journalistin und Präsidentin Europäische Janusz Korczak Akademie e.V. München\nDie in Rumänien geborene Journalistin Eva Haller studierte Journalismus und romanische und semitische Sprachen: An der Columbia University\, New York\, der Université Libre de Bruxelles und der Universität Tel Aviv.\nSeit 1976 war sie journalistisch und wissenschaftlich tätig als Auslandskorrespondentin von Radio Judaica in Brüssel und den Universitäten von Padua und Venedig. Sie ist Gründerin des Forums für „Interkulturelle- und Interreligiöse Begegnungen“ und organisierte dort internationale Jugendaustausch-Programme.\n2009 war sie Mitbegründerin der «Europäischen Janusz Korczak Akademie e.V. München» deren ehrenamtliche Präsidentin sie bis heute ist. Zudem ist sie ehrenamtlich tätig in jüdischen Gemeinden in München\, Frankfurt\, Krefeld und Düsseldorf und gibt in der IKG München Synagogenführungen in Deutsch\, Englisch\, Hebräisch\, Französisch\, Italienisch und Ungarisch.\nFür ihr herausragendes Engagement erhielt sie unter anderem den Idizem Preis\, den Deutschen Engagementpreis\, die Bayerische Verfassungsmedaille in Silber\, die Bezirksmedaille des Bezirks Oberbayern und 2026 das Bundesverdienstkreuz am Bande.\n\n\n\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Dr. Corina Toledo\, Vorstandsvorsitzende FKP e.V.\nCorina Toledo ist Politikwissenschaftlerin\, Frauenrechtlerin und Menschenrechtsaktivistin. Sie engagiert sich für Antirassismus\, Gleichstellung und die Selbstbestimmung von Frauen – insbesondere im Kontext migrantischer Lebensgeschichten. Künstlerisch tritt sie unter dem Namen Coto auf: als Gestalterin\, inspirierende Persönlichkeit und unverwechselbare Stimme mit transkulturellem Blick. In ihren Projekten schafft Coto Räume\, in denen sich Menschen und Kulturen begegnen können. Sie entwickelt Bildwelten\, die transkulturelle Geschichten erzählen und weit über das Sichtbare hinausweisen. Ihre Werke wirken wie leise\, intensive Dialoge zwischen Farbe\, Form und Gefühl – jenseits von Zeit und Raum.Ein zentraler Bestandteil ihres Schaffens ist der feministische Blick: Coto macht weibliche Perspektiven sichtbar\, öffnet Räume für Selbstbestimmung und legt verborgene Narrative frei\, die in gesellschaftlichen Bildern oft unsichtbar bleiben. In ihren Arbeiten hinterfragt sie tradierte Rollenbilder und stellt der Reduktion weiblicher Identitäten kraftvolle\, vielschichtige Ausdrucksformen entgegen. Kunst wird für sie so zum Medium des Empowerments – für Frauen\, für marginalisierte Stimmen und für alle\, die neue Formen des Sehens suchen. Ihr Stil vereint internationale Erfahrung\, ausdrucksstarke Farbkompositionen und eine klare\, zeitgemäße Formensprache zu einer unverwechselbaren Leichtigkeit. So entstehen Werke\, die das Außergewöhnliche sichtbar und erlebbar machen – in München und weit darüber hinaus. In München verwurzelt und in der Welt zuhause\, verbindet Coto künstlerische Sensibilität mit mutigem Gestaltungswillen – und schafft Momente\, die bleiben.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Roberta Ragonese\n Künstlerische Leitung\, Konzept\, Choreografie\, Performance\nRoberta Ragonese ist eine interdisziplinäre Künstlerin\, Choreografin und Performerin aus Palermo. Ihre Praxis verbindet Tanz\, Stimme\, Text\, Musik\, Bildende Kunst und Raum. Ausgebildet in Kunst und Architektur sowie in zeitgenössischem Tanz\, Ballett\, Flamenco\, Hip-Hop\, Tango Argentino und Gesang\, entwickelt sie spartenübergreifende\, oft partizipative Performances auf Basis intuitiv-visuellen Denkens. \n2025 wurde ihr Projekt MIGRA – Migrantin der Identität vom Kulturreferat München gefördert. Sie arbeitet mit verschiedenen Ensembles und Institutionen\, choreografierte 2024 die Kinderoper Barbier von Sevilla beim Immling Opernfestival und unterrichtet kreativen Tanz. Zudem ist sie Design-Direktorin bei WOU-Design München. \n www.pajarita.de\n \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Kooperationspartner 
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LOCATION:Missio Tagungs- und Gästehaus\,\, Pettenkoferstr. 26-28\,\, München
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