„Ella y mi Género“ – Sie und mein Geschlecht

Ella y mi Género – Sie und mein Geschlecht

Ein-Mann-Stück zum internationalen Weltfrauentag

Am Sonntag, den 24. März 2019 um 17 Uhr, Villa EG

Wo? Mohr-Villa, Situlistraße 75, Freimann (U6)

Mohr-Villa, 089 324 32 64, treffpunkt@mohr-villa.dewww.mohr-villa.de

Info: Corina Toledo / frau.kunst.politik, info@frau-kunst-politik.dewww.frau-kunst-politik.de;

Eva Guzman / „El Caleidoscopio“ (Radio München), eva.guzman@t-online.de;

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Ella ymi genero

Konzept:

„Ella y mi Género“ oder „Sie und mein Geschlecht“ erzählt von der Realität, in der Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft leben. Das spanischsprachige Solo-Programm beleuchtet die Frage nach Frauenrechten und sozialer Gleichberechtigung aus dem Blickwinkel eines Mannes, eines weißen Mannes, im Prinzip heterosexuell, mit europäischem Pass, wohnhaft in Belgien, und katalanischer Herkunft. „Mit welchem Recht kann ich über die andere Hälfte der Menschheit reden, der ich nicht angehöre?“ Diese Frage stellt sich der spanische Schauspieler Alberto García, als er eines Tages gebeten wird, ein Theaterstück über das weibliche Geschlecht zu schreiben. Der geschlechtliche Widerspruch beschäftigt ihn, sodass er eines Nachts sogar davon träumt, seinen Körper mit dem seiner Frau getauscht zu haben. Aufgehängt an diesem Geschlechtertausch spinnt García eine Reihe von Geschichten über Unrecht und Gewalt gegenüber Frauen, über Mutterschaft und die Diktatur eines Schönheits- und Modekults. Manche Geschichten sind inspiriert von wahren Begebenheiten, andere sind überspitzter Natur – wie die Geschichte der Frau, die ein Gespräch führt mit dem Kind, das sie entschieden hat, nicht zu bekommen. Oder die eines zu eng gewordenen Rockes, der verzweifelt jemanden sucht, der ihn umändern kann. García lädt uns mit seinen Erzählungen ein, für einen Moment die Realität aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Alberto García Sánchez, geboren 1959 in Barcelona, ist Absolvent der Ecole Internationale de Théâtre Lassaad, Brüssel. Seit 1996 arbeitet er verstärkt als Regisseur und Autor, zunächst mit der belgischen Theatergruppe „Le Chien qui tousse“, dann folgen Inszenierungen in der Schweiz, in Frankreich, Kanada, Spanien und der R. D. Kongo. 2005 führt er Regie beim internationalen Theaterprojekt „Le Cadeau / Das Geschenk“ mit Künstler*innen aus dem Kongo, Deutschland und Frankreich, das in Bochum bei der FIDENA / RuhrTriennale uraufgeführt wird.

Seit 1996 arbeitet auch als Schauspieler und Regisseur mit dem Ensemble Materialtheater Stuttgart zusammen. 2011 wurde er für die Inszenierung „Vy“ mit dem französischen Theaterpreis „Molière Jeune Public“ ausgezeichnet. Er ist Mitglied des Théậtre Octobre Bruxelles.

Künstlerisch begleitet wurde García von Sigrun Kilger, Anne Marchionini und Manon Dumonceaux. Die Übersetzung des Stücks vom Französischen ins Spanische erfolgte durch Maria García Granell.

Veranstalterinnen:

„El Caleidoscopio“ (Radio München)

Kooperationspartner*nnen:

Unterstützung durch:

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