Revolution im Spiegel der Kunst

Aus dem Konzept von Prof. Dr. Walter Dorsch, „ART&WORK: Anschauen, Anfassen und Begreifen“ und dem interdisziplinären und transkulturellen Kunstkonzept von der Politologin und Künstlerin, Dr. Corina Toledo haben sich Synergien ergeben, die zum vorliegenden interdisziplinären und transkulturellen Kunstprojekt führten: „Revolution im Spiegel der Kunst“ mit KünstlerInnen aus diversen Ländern und Kulturräumen (Deutschland, Italien, Ungarn, Chile, Ukraine). Auf der Suche nach Antworten, ob Geschichte sich wiederholt, ob Revolutionen eher Enttäuschungen als substanzielle Verbesserungen für die Bevölkerungen bedeuten, haben sich die mitwirkenden KünstlerInnen – MalerInnen, Bildhauer, Photographen und Musiker – zusammen getan, um über die brisante Thematik aus ihrem jeweiligen Blickwinkel mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu reflektieren. Die hier gezeigten Arbeiten spiegeln diesen Reflexionsprozess wieder, die Werke wiederum laden zum Anschauen, Anfassen und Begreifen ein.

Da das Kunstprojekt als eine interaktive Austauschplattform konzipiert ist, sind Gruppenführungen vorgesehen, damit ein breites Publikum über Ursachen und Auswirkungen von Revolutionen nachdenken kann und wir uns bewusst werden, wer Revolutionen in Gang setzt, zu wessen Vorteil und unter welchen Umständen Revolutionen möglich sind.

Zu diesem Zweck werden wir Experten einladen, die dem Publikum und uns die Thematik aus der Sicht ihrer Fachrichtung näher erklären. Das interdisziplinäre und transkulturelle Kunstprojekt in Oktober dieses Jahres ist nur der Auftakt einer größeren internationalen Kunstausstellung 2015 . Für dieses Jahr konnten wir Herrn Hans Well mit seiner Frau gewinnen, sich aktiv an der internationalen Kunstausstellung zu beteiligen. Möglicherweise könne wir ihn auch für nächstes Jahr gewinnen. Frau Prof. Dr. Iris Lauterbach, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, wird unter dem Titel „Bildformen der Revolution“ im Freiraum einen Vortrag halten und hat ihr Mitwirken auch für 2015 zugesagt. Andere ExpertInnen für 2015 werden angefragt.

Der ukrainische Klaviervirtuose Kirill Korsunenko, der sich auch im Euro-Maidan politisch engagiert, gehört mit zu unserer Gruppe.

Die Ausstellung ist als eine außerparlamentarische und außeruniversitäre Plattform zu verstehen. Die aktive Teilnahme von Kunstinteressierten und BesucherInnen wird gefördert. Das Kunstprojekt besitzt eine hohe soziopolitische Bedeutung.

Es ist das erste Mal, dass ein politisch kontroverses Thema in dieser künstlerischen Darstellungsform mit einem international besetzten Künstlerteam präsentiert wird.