Ulrike Bez wird ihren Film „Die Töchter des Aufbruchs“ am Sonntag, 11.03., um 15.00h zeigen (mit anschließender Diskussion). Cafe und Kuchen wird es dann auch geben. Temporeich und mitreißend nimmt uns die Rapperin Ebow mit auf eine Reise durch die Geschichte von Migrantinnen in Deutschland. Es sind drei Gruppen, mit denen die Filmemacherin Uli Bez gesprochen hat: die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er Jahre, die Gruppe der politischen Flüchtlinge, z.B. aus dem Irak oder dem Libanon, und die jungen Frauen, die aus den großmütterlichen und mütterlichen Wurzeln ihre kreative Kraft schöpfen. Mit Charme und Tiefgang erzählen die Frauen ihre oft abenteuerlichen Geschichten. Es sind Geschichten von der beharrlichen Anstrengung, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Die verhehlen auch nicht, dass es einen bleibenden Schmerz gibt: wenn die Kinder daheim im Dorf bleiben mussten und heute der Mutter entfremdet sind. „Wir sind angekommen. Jede von uns hat einen Weg gefunden. Jede auf ihre ganz eigene Art.“ Mitwirkende: Hayfa und Tuqa Ahmed, Zaara Araar, Roula Balhas, Etsegenet Dawit, Ebru Düzgün, Saime Kilic Düzgün, Tatiana Franke, Stavroula Kling, Inciser Kurt, Angelina Majkic, Francesca Melis, Elena Tsakmakis, Eleni Tsakmaki, Sula Zamani. www.toechterdesaufbruchs.de/

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