Deutschland

Anstatt einer Globalisierung auf rein wirtschaftlicher Ebene, sollte eine Globalisierung auf moralischer Ebene stattfinden. Die gleichberechtigte Vernetzung von Menschen und Ideen untereinander sollte hier im Fokus stehen – dabei sollten kulturelle und individuelle Werte und Identitäten erhalten und gefördert werden. Das Ziel dieser Art von Globalisierung sollte eine respektvolle Einstellung allen Lebewesen gegenüber und eine gerechte Verteilung von Raum, Ressourcen und lebenswertem Inhalten sein. Denn jeder, ob groß oder klein, trägt seinen unentbehrlichen Teil zum Ganzen bei. Nicht berechnendes Richtungsdenken, sondern integrales Denken ist das, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ (Goethe). Die Aussage: „Ich denke, also bin ich“ (Descartes) gilt nicht mehr – „Ich liebe, also bin ich“ ist in unserer heutigen Wahnsinns-Welt das einzige, was unserer Identität noch Sinn und Halt gibt.

In meiner künstlerischen Arbeit zu diesem Thema zeige ich sowohl die Einschränkungen (Raum und Intenditätsverlust) einer rein wirtschaftlichen Globalisierung, als auch den Ansatz einer integralen Auffassung in meinen abstrakten Bildern, wo jedes Detail „gleichberechtigt“ den zur verfügungstehenden Raum „bewohnt“.

Vita:

  •  1942 in München geboren
  • Aquarellmalerei bei Oskar Kokoschka und Radierung und Bühnenbild an der Sommerakademie, Salzburg
  • 1963 Als Studentin an der Akademie für das grafische Gewerbe  Gewinn des Wettbewerbs zur Visualisierung des PUMUCKL
  • 1988 Kunsttherapieausbildung im AKT
  • Leitung von Seminaren für Kinder und Frauen
  • Gründung einer Galerie im eigenen Haus
  • Studienreisen nach Südafrika, Venezuela, Chile, Israel, Milos und Korfu
  • Seit 1993 weltweite Ausstellung ihrer Karikaturen, Collagen, Objekte und Materialbilder, Fotografien und Malerei

Ausstellungsstücke