Vivian Timothy

Seit 25 Jahren in Deutschland, lebt und arbeitet die nigerianische Igbo-Künstlerin heute in Königsbrunn; sie stellte bereits in Deutschland, England und den USA aus. In ihren farbenfrohen und oftmals
metaphorischen Werken von unverkennbar afrikanischem Akzent nähert sich die Autodidaktin unterschiedlichen Interpretationen und Aspekten von „Energie“.

Schonungslos zeigen sie den Raubbau an stetig schwindenden Ressourcen und die damit verbundene Umweltzerstörung in ihrem Heimatland Nigeria. Die Gesichter ihrer Figuren erzählen von der Kraft,
die es kostet, die Heimat zu verlassen. Timothy thematisiert außerdem, was dem afrikanischen Kontinent durch die Flucht ganzer Generationen an Potenzial verloren geht. Ihre Werke zeugen aber auch von
ungebrochenem Lebensmut, von der besonderen Stärke afrikanischer Frauen und von der Macht der Kunst, gesellschaftliche Veränderungsprozesse anzustoßen und voranzutreiben.

Death of local culture The economic exploitation that “fast fashion” is reliant upon is a legacy of colonialism. From the 1500s until the middle of the 20th century, European imperialism was a way to create extractive
states and oppress non-white people. The legacies continue to this day. Foreign products and culture have invaded and integrated among us in such a way that it is no longer possible to stop them.
We have been lied and sold culture that is not ours. A change in our mindset is required for us to tackle this seduction of imperialism.

vivian