Anna Grabara

Künstlerin, Lehrerin, Dolmetscherin

Polen – Deutschland

Frau Grabara kommt aus Polen, wo sie Lehramt studiert hat. Seit 25 Jahren lebt und arbeitet sie in Deutschland. Zurzeit ist sie als Dolmetscherin tätig.
Vor acht Jahren hat sie mit dem Malen begonnen und darin ihre Leidenschaft entdeckt. Sie malt abstrakt und probiert verschiedene Techniken aus. In letzter
Zeit hat sie die Technik der Collage für sich entdeckt. Seit über 10 Jahren ist sie ehrenamtlich im Fairen Handel tätig. In diesem Bereich hat sich, in den letzten Jahren, auch die Modebranche
stark entwickelt.

Statement zum Thema der Ausstellung:
Kulturelle Aneignung und Enteignung durch Luxus-Modehäuser – wollen wir diese Mode wirklich tragen?
Ethnisches Kunsthandwerk wird größtenteils von Frauen hergestellt – durch den modernen Kolonialismus werden sie schamlos ausgebeutet und ihrer einzigen Einnahmequelle beraubt. Die Modegiganten müssen
verpflichtet werden eine Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern aufzubauen und zu versuchen, solche Joint Ventures für beide Seiten gewinnbringend zu gestalten. Daher: Inspirationen teilen, Werte teilen,
Gewinn teilen und dadurch indigene Völker – vor allem Frauen und Mädchen – unterstützen!

Anna Grabara