Der Migrationsbeirat München unterstützt und ich in meiner Funktion als Vorsitzende begrüße das interessante und vielfältige Gesamtprojekt, welches Frau Dr. Corina Toledo mit Unterstützung von Frau Dr. Iryna Akimova und Frau Heidi initiiert hat. Das Projekt bietet den Künstler*nnen aus der Ukraine und Deutschland eine Plattform an, sich und ihre künstlerische Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, sich intensiv auf persönlicher Ebene auszutauschen, sich gegenseitig zu solidarisieren, sich international zu vernetzen, inspirieren und motivieren für eine fruchtbare zukünftige Zusammenarbeit. So ein kulturelles Projekt leistet einen bedeutenden Beitrag zur Gleichstellung von Frauen, Integration, Respekt und Völkerverständigung. Deswegen ist es wichtig, dass die Kunstszene sich vehement dafür einsetzt, die Künstlerinnen und ihre Arbeiten sichtbarer zu machen. Wir wünschen den Künstlerinnen und Mitwirkenden viel Erfolg und ein interessiertes und offenes Publikum.

Dimitrina Lang Dipl. Sozialpädagogin (FH)

dimitra lang

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF, engl WILPF (www.wilpf.de) arbeitet seit Jahren mit Partnerinnen in der Ukraine zusammen. Ein reger Austausch auf persönlicher Ebene fördert einerseits ein großes gegenseitiges Verständnis, unterstützt andererseits lokales Engagements. Durch solidarisches Handeln verschaffen wir den Stimmen von Frauen für Gerechtigkeit und Frieden mehr Gehör. So stärken wir Frauen, die sich gegen allgegenwärtige Gewalt in ihrem Leben wehren und sich gleichzeitig für Gleichberechtigung und einen angemessenen Platz in der Gesellschaft einsetzen. IFFF/WILPF fördert die Vernetzung mit Frauen und Frauenorganisationen in vielen Ländern und gewährleistet eine internationale (institutionelle) Anbindung . Die Kunst will Frauen und Frieden stärken. Das ist unser gemeinsames Ziel für wir m Rahmen des Programms von Frau-Kunst-Politik zusammenarbeiten. Das ist motivierend und inspirierend. Uns es ist auch sehr wichtig, dass Künstlerinnen aus Deutschland und der Ukraine sich austauschen können, die Möglichkeit durch die Kunst sich besser kennen zu lernen können. Wir hoffen, dass dieses Projekt dazu beiträgt, dass die Unterrepräsentanz von Künstlerinnen in Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen wie in den Galerien überwunden werden kann.

Heidi Meinzolt

Board Member for Europe
Womens International League for Peace and Freedom
heidi.meinzolt@wilpf.org

Heidi-kl

Dank des großen Einsatzes von Frau Dr. Corina Toledo und der Unterstützung von Frau Dr. Iryna Akimova stehen bei dieser Ausstellung nur die Werke von Frauen im Mittelpunkt. Jedes einzelne Werk dabei einmalig und aber gemeinsam ein wichtiges Mosaik auf der Suche nach einer weiblichen Identität über die Ländergrenzen hinweg. Der rote Faden kann dabei die Suche nach der Rolle der Frau in beiden Gesellschaften sein. Während in der Ukraine durch die jüngsten Wahlergebnisse gerade ein neuer Wind durchs Land zieht, wird es dort spannend, welche Auswirkungen der Wechsel an der Regierung auf die ukrainische Frauenbewegung und die Demokratie hat. In Bayern gibt es auch nach der Landtagswahl 2018 vor allem eine konservative Mehrheit, die das Land regiert. Gerade die männliche Omnipräsenz in den konservativen Parteien lässt den Anteil der Frauen in der bayerischen Politik weiter schrumpfen. Ohne einen massiven Politikwechsel und eine systematische Frauenförderung wird es einen gleichberechtigen Anteil von Frauen im Parlament nicht geben – und die Demokratie bleibt auch in Bayern unvollendet. Als eine der wenigen Frauen im bayerischen Landtag möchte ich dies ändern und werde nicht aufhören, z.B. eine Wahlrechtsreform einzufordern. Als Politikerin sind es vor allem Wort und Taten, mit denen ich mich für gesellschaftliche Veränderungen einsetze. Ich bin gespannt, welche Form des Ausdrucks die Künstlerinnen in dieser Ausstellung gewählt haben und was ihre Botschaften sind.

Gülseren Demirel, Schriftführerin im Präsidium des Bayerischen Landtags Landtagsabgeordnete, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Gülseren Demirel

Grußwort

An exhibition of women’s art is always a special event where the spectators are invited for an emotional interactive dialogue on challenging social and esthetical issues. I believe that universal language of women’s art is an important instrument, which helps to find solutions even for the most difficult questions on global and national agenda. This motivation became a basis for founding an NGO – Ukrainian Association for Feminine Research in the Arts (UAFRA). UAFRA welcomes the growing aesthetic, social and political influence of women on public life and the arts as one of the ways to restore public harmony. We support gender equality as an integral part of the democratic values of the modern society. As an artist and art curator I try to organize art events where women artists can present their creative views, approaches, and interpretations in all variety. Visual and non-visual art, paintings and installations, photo and video art – our projects offer to the spectators various interesting perspectives by the talented contemporary artists. As a professor of Economics and a former politician I value an important role of the arts in raising and analyzing different problems of the modern society. Therefore, art projects of UAFRA are often devoted to the sensitive social issues that require public attention and a search for constructive compromise. We are happy to be the partner of Frau- Kunst-Politik, and its enthusiastic leader Dr. Corina Toledo, in organizing the intercultural and interdisciplinary German-Ukrainian project “Frauen in der Kunst“. This project provides an excellent platform for bringing Ukrainian contemporary women’s art closer to German public demonstrating our common European cultural roots, and having an interesting discussion with German women artists on various problems of modern life. Art unites people. Women’s art appeals directly to their hearts.

Leader of UAFRA
Dr. Iryna Akimova

akimova