Ingrid Firmhofer

Ingrid Firmhofer lebt in München. Sie war schon immer neugierig auf Menschen aus anderen Kulturen und deshalb reiste sie in fremde und exotische Länder. Immer mehr war sie fasziniert von der Sinnlichkeit, Erotik, Wildheit, Melancholie, Lebendigkeit und Freude des Tanzes. Sie machte Fotos für Bildbände, Zeitschriften und Weltmusikmagazine. Nun arbeitet sie an einem Text- und Fotoprojekt namens „The Black Madonna for President“ zu Ehren einiger schwarzer weiblicher Dancehall- und Hip Hop-Künstlerinnen. Das sind die Frauen, die sowohl von Rassismus als auch von Sexismus betroffen sind und waren und denen wir einen Sex-positiven Feminismus verdanken. Eine etwas einfache, aber sehr verbreitete Definition von Feminismus ist die „Gleichstellung von Männern und Frauen“.

  • Aber wir wollen den Männern nicht gleich sein
  • Wir wollen unsere männlichen Eigenschaften (Yang) wie Wut leben, ohne als hysterisch bezeichnet zu werden oder unser Durchsetzungsvermögen und unsere Wildheit ohne als zu männlich klassifiziert zu werden
  • Wir wollen dass die weiblichen Werte (Yin) wieder gewürdigt werden: Sinnlichkeit, Hingabe, Verletzlichkeit, Intuition und Verbindung
  • Wir wolle dass Erotik als eine heilige Quelle der Schöpfung und Kreativität angesehen wird, die stattfindet, wenn sich Yin und Yang treffen

Verbindung bedeutet die Verbindung von allem mit allem, z.B. mit der Natur, mit Männern, mit sich selbst und mit den eigenen

Gefühlen, die im Körper sitzen. Kapitalismus trennt diese Verbindung und nutzt Rassismus und Sexismus dafür. Das Ziel des Projekts The Black Madonna for President ist es, das Bewusstsein für die toxische Scham die den oben genannten Aspekten anhaftet, zu schärfen.

www.ingridfirmhofer.com

Ingrid Firmhofer

FOTO- UND TEXTPROJECT -BLACK MADONNA FOR PRESIDENT

WAS ES HEISST, EINE GANZE FRAU ZU SEIN