Referentinnen
11. Juli 2017

60 Prozent der Einwohner Perus sind Kinder und Jugendliche. Sie leben in einem Land, das in den letzten Jahren für seine wirtschaftliche Entwicklung viel gelobt wurde. Aber auch in einem Land mit zahlreichen sozialen und Umweltkonflikten.

In den Minen-Regionen wehren sich Betroffene gegen die Zerstörung der Umwelt und die Gefährdung der Versorgung mit ausreichendem und sauberem Wasser. Die indigene Bevölkerung des Regenwaldes wehrt sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums durch Minen, Ölgewinnung und Monokulturen.

Viele Menschen wehren sich gegen Frauenmorde, gegen häusliche und sexuelle Gewalt an Frauen, gegen die Verweigerung von Entschädigung für die Opfer der Diktatur Fujimori: Zwangssterilisierte Frauen, Opfer der militärischen Gewalt… In den letzten Jahren haben sich viele Jugendliche an Protestaktionen beteiligt, nicht nur gegen das geplante Jugendarbeitsrecht (Ley Pulpin), sondern auch an der Kampagne „Ni una menos“ (Gegen Morde an Frauen) und gegen die Präsidenten-Kandidatin Keiko Fujimori. Wie stellen sich diese Jugendlichen die Veränderung Perus vor?

Wir laden Sie und Euch zu Diskussion und Meinungsaustausch herzlich ein!