Moderner Kolonialismus und Imperialismus – Ausstellung und Podiumsdiskussion über kulturelle Enteignung durch Luxus-Modehäuser

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Moderner Kolonialismus und Imperialismus – Ausstellung und Podiumsdiskussion über kulturelle Enteignung durch Luxus-Modehäuser

Juni 4 @ 17:00 - 20:00

Unser Video vom Aufbau unserer Ausstellung über kulturelle Enteignung und Aneignung durch Luxus-Modehäuser, die ab dem 6. Juni im EineWeltHaus besichtigt werden kann.
Wir freuen uns auf die Vernissage und Podiumsdiskussion am Freitag 4. Juni um 17, auch wenn sie nur online stattfinden kann.

Leider darf die Vernissage wegen der Covid-Restriktionen wieder nicht mit Publikum stattfinden, sondern nur online.

 

Hier die Daten zum Einloggen:

Zoom-Meeting beitreten https://zoom.us/j/92730728966
Meeting-ID: 927 3072 8966
Kenncode: 787236

 

Vernissage und Podiumsdiskussion: 4. Juni 2021 von 17.00 bis 20.00 Uhr

Ausstellungsort: EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Eintritt: frei

Kontakt: info@frau-kunst-politik.de

 

Besucher*innen können die Ausstellung ab dem 6. Juni 2021 gerne nach vorheriger Anmeldung und unter Auflage der Hygienebestimmungen besichtigen.

Bitte alle Interessiert*nnen können sie sich melden unter Frau A. Gerlach: a.gerlach@einewelthaus.de

Moderation: Selen Schaeffer (Türkei-Deutschland)

Musik: Edite Domingos (Angola-Deutschland) www.editedomingos.com

Referentinnen: Dr. Corina Toledo (Chile), Marie-Jules Mpot Mimbang (Kamerun-Italien) und die mitwirkenden Künstlerinnen. Mitwirkende Künstlerinnen: Celia Vila Castro (Peru) Maureen Njotsa Lermer (Kamerun) Corina Toledo (Chile) Anna Grabara (Polen) Vivian Timothy (Nigeria)

Wir werden uns intensiver damit befassen, wie und auf welche Weise Aneignung und Enteignung von geistigem Eigentum und genetischen Ressourcen, traditionellem Wissen und Folklore von indigenen Völkern durch Luxus-Modehäuser stattfindet. Leider wird in Deutschland das Thema bisher kaum recherchiert, analysiert oder in der Öffentlichkeit debattiert. Was ist Cultural Appropriation? Wieso werden Frisuren oder Kleidungsstücke von einigen Menschen oder gar ganzen Gesellschaftsgruppen übernommen, ohne dass man sich deren kulturelle, spirituelle oder rituelle Bedeutung bewusst macht? Dient dies nur zur Unterhaltung, oder sind es nur modische Anreize? Oder stecken dahinter ganz konkrete ökonomische Intentionen? en auch sexualisierende Inhalte transportiert? „Aneignung und Enteignung“ bedeutet keinen fairen Austausch, sondern eine – teilweise sogar gewaltsame – Ausbeutung. Materielles und geistiges Eigentum im kapitalistischen Sinne scheint in diesem Kontext ein Privileg, welches nur Einigen vorbehalten ist.

Auf diese und anderen Fragen werden wir eingehen. Wir laden alle ein sich aktiv einzubringen bzw. dabei mitzuwirken.

Veranstalter: frau-kunst-politik

Details

Datum:
Juni 4
Zeit:
17:00 - 20:00